Homburg In Pandemie-Zeiten geht Zahl an Gewerbebetrieben zurück
Die Zahl an Gaststätten sank vom Vorjahreswert 211 auf nurmehr 201. „In den Statistiken unseres Gewerbeamts für das abgelaufene Jahr standen fast sämtliche Aktionen im Zeichen der Corona-Pandemie“, erläutert die Homburger Rathaussprecherin Linda Barth.
Rückgang auch bei der Prostitution
„Stark gesunken – logischerweise ebenfalls aufgrund der Pandemie – ist in Homburg zuletzt die Anzahl an Festen und Feierlichkeiten“, schildert Linda Barth, dass diese Zahl von 238 im Jahre 2019 dramatisch auf nur noch 41 im jetzt abgelaufenen Jahr ins fast Bodenlose gefallen ist. Rückläufig sei die Statistik übrigens auch beim „horizontalen Gewerbe“: Habe es 2019 in Homburg noch 19 Prostitutionsstätten gegeben, so sei deren Anzahl jetzt auf zwölf gesunken.
Dagegen hätten sich in der saarpfälzischen Kreisstadt 2020 drei weitere Spielhallen beziehungsweise Sportwettbüros angesiedelt: Aus dieser Branche gebe es in Homburg mittlerweile 20 Vergnügungsbetriebe.
Kontrollen in vielen Fällen nicht mehr möglich
Wie oft es 2020 bei den Gewerbeunternehmen im Stadtgebiet zu Verstößen gegen die Corona-Vorschriften gekommen ist, kann die Rathaussprecherin nicht sagen: „Die meisten Verfahren in diesem Bereich wurden vom Saarpfalz-Kreis übernommen.“ Der Pandemie geschuldet, habe das städtische Ordnungsamt seine eigenen Gewerbekontrollen „auf das Nötigste beschränkt“, sofern sie angesichts der vielen zwangsweisen Betriebsschließungen überhaupt möglich waren.