Einöd
Ganztagsschule: Aussichten auf Ausbau gegen Ende 2022
Einstimmig hat der Homburger Stadtrat am Donnerstag, 25. März, beschlossen, dass der Bebauungsplan für die neue Kindertagesstätte am ehemaligen „Blitz“ jetzt aufgestellt wird. Das Baugebiet hat inzwischen den Namen „Am Heidenhübel“ erhalten: So soll auch der künftige Straßenname für die neuen Wohnhäuser lauten.
Daniel Neuschwander (SPD), Stadtratsmitglied aus Einöd, bat seine Gremiumskollegen vor der Abstimmung, dem Bebauungsplan für die neue Kindertagesstätte zuzustimmen: Bei diesem Bauvorhaben handle es sich um ein „sehr wichtiges Zukunftsprojekt für unseren Stadtteil“.
Gelder werden für Sonnenfeldschule gebraucht
Zuletzt war in Einöd der Verdruss groß gewesen, weil die bereits beschlossene und für dieses Jahr angekündigte Vergrößerung des Gebäudes der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) Einöd überraschend abgeblasen und auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Die Stadt Homburg steckt das ursprünglich für die FGTS eingeplante Geld nun in die Sanierung der Grundschule Sonnenfeld in der Kreisstadt. Dort sind während der Bauarbeiten Probleme beim Brandschutz aufgetreten. Dies ist mit einer Kostensteigerung um etwa zehn Prozent verbunden. Die 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern vom Land, die die Stadt für die Einöder Ganztagsschule eingeplant hatte, werden nun in die Sonnenfeldschule umgeleitet.
Auf Nachfrage von Daniel Neuschwander im Stadtrat sagte die Beigeordnete Christine Becker (SPD), dass die Stadtverwaltung zurzeit dabei sei, einen neuen Förderantrag beim Land für die Einöder FGTS zusammenzustellen. Dieser Antrag soll der Stadt das Geld für die Erweiterung des Einöder Gebäudes bescheren. „Ich denke, dass er bis Ende nächsten Jahres Erfolg haben wird“, ließ Christine Becker durchblicken.