Saarbrücken / Essen
Galeria-Insolvenz: Bald Gespräche mit Vermietern
Der zweitgrößte Warenhauskonzern Europas sucht Rettung unter dem „Schutzschirm“-Verfahren. Das ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren mit dem Ziel, das Unternehmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu retten. Würde eine Rettung der Warenhauskette mit seinen 131 Filialen nicht gelingen, würden rund 200 Mitarbeiter in den beiden Saarbrücker Filialen am Bahnhof und am St. Johanner Markt möglicherweise ihren Job verlieren.
Momentan steht lediglich fest, dass etwa ein Drittel der 131 Galeria-Filialen geschlossen werden sollen. Welche könnten das sein? Wir haben bei Pressesprecher Patrick Hacker nachgefragt. „Welche Häuser geschlossen werden, steht heute noch nicht fest. Wir gehen zeitnah in Gespräche mit den Vermietern. Hier geht es neben der Miete selbst auch um weitere Fragen wie zum Beispiel die Flächennutzung, energetische Sanierungen, oder Modernisierungs- und Baumaßnahmen.“ Ob ein Standort erhalten bleiben kann, werde „stark von diesen Gesprächen abhängig sein“, so Hacker.