Reinheim / Bliesbruck Europäischer Kulturpark: Deutsche und Franzosen wollen Betreiberverein gründen

Sie sind die Hausherren des Kulturparks: Theophil Gallo (links), Landrat des Saarpfalz-Kreises, und der französische Département
Sie sind die Hausherren des Kulturparks: Theophil Gallo (links), Landrat des Saarpfalz-Kreises, und der französische Départementspräsident Patrick Weiten.

Das gallisch-römische Ausgrabungsgelände „Europäischer Kulturpark Reinheim-Bliesbruck“ bei Gersheim dehnt sich dies- und jenseits der deutsch-französischen Grenze aus. Der Saarpfalz-Kreis und das französische Département Moselle, die beide Gebietsanteile am Park haben, wollen dessen Verwaltung nun an einen gemeinsamen Verein übertragen.

Saarpfalz-Landrat Theophil Gallo, der auf deutscher Seite die Stiftung Europäischer Kulturpark führt, hat sich hierüber mit Patrick Weiten, Präsident des Départements Moselle, bei einem Treffen im Ausstellungszentrum des Parks verständigt. Seit 1999 arbeiten die beiden Verwaltungen hier grenzüberschreitend zusammen.

Weitere Partner für Mitarbeit im Verein gewinnen

Diese Zusammenarbeit wird nun verlängert, wie Gallo und Weiten bei ihrem Treffen in einem Vertrag festlegten. Dessen Ziel sei die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Verwaltungsstrukturen. Um den Ausbau des Archäologieparks zu vereinfachen, soll eine wirklich gemeinsame deutsch-französische Verwaltungsstruktur geschaffen werden – mithilfe der Gründung eines Vereins. An diesem sollen weitere Partner beiderseits der Staatsgrenze beteiligt werden. Aufgabe des Vereins soll es sein, eine neue Verwaltungsstruktur für den Europäischen Kulturpark Reinheim-Bliesbruck auszuarbeiten und dann mit Leben zu füllen.

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