Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel Einige Kirrberger Straßen werden 2021 von Schlaglöchern befreit

Einige Schlaglöcher in Kirrberg werden dieses Jahr gestopft.
Einige Schlaglöcher in Kirrberg werden dieses Jahr gestopft.

„Ich kann mein Glück gar nicht fassen“, kommentierte Kirrbergs Ortsvorsteher Manuel Diehl (CDU) am Dienstagabend, 2. März, die soeben erhaltene Information, dass zwei der übelsten Schlaglochpisten im Kirrberger Straßennetz bald saniert werden sollen. Eine weitere – die Eckstraße – bleibt jedoch noch Jahre bestehen.

Zur Sitzung am Dienstag in der Grundschul-Aula hatte der Kirrberger Ortsrat die beiden Fachleute Martin Orschekowski und Robin Kratz vom Bau- und Umweltamt im Homburger Rathaus als sachkundige Ansprechpartner eingeladen. Wollte Ortsvorsteher Manuel Diehl sich doch aus berufenem Munde Auskunft darüber geben lassen, was die Stadt mit einigen arg heruntergekommenen Kirrberger Dorfstraßen zu unternehmen gedenkt. Diehl nannte Beispiele wie Colling-, Mühl-, Lambsbach- und Eckstraße, ebenso Am Collinger Berg. Der Ortsvorsteher klagte, dass die Anwohner dort seit der jüngsten Frostperiode kaum noch Lust hätten, eimerweise die abgebröckelten Steinchen, Asphalt- und Splittkrümel aus ihren Rinnsteinen zu kehren – „und das Zeug dann auch noch über ihren privaten Hausmüll zu entsorgen, für den sie ja schließlich Geld bezahlen müssen“. Allein in der Eckstraße, so der Dorfchef, hätten sich Krater aufgetan, „da passt ein Fußball rein“. Zuletzt sei dort ein Radfahrer gestürzt.

„Kalt-Asphalt kann nur Provisorium sein“

Immerhin, so wusste Diehl den Ortsratsmitgliedern zu berichten, habe man ihm im Homburger Rathaus neulich versprochen, „dass der Baubetriebshof demnächst nach Kirrberg kommt und einige der ganz üblen Stellen mit Kalt-Asphalt stopft“. Solcherlei Flickwerk könne jedoch „nur ein Provisorium sein“, wünscht sich der Ortsvorsteher von der Stadtverwaltung jetzt „eine zusammenhängende Strategie fürs Straßensanierungsprogramm in Kirrberg in nächster Zeit“.

Orschekowski und Kratz versprachen am 2. März, dass im Homburger Bauamt tatsächlich eine entsprechende Vorschlagsliste ausgearbeitet werde. Diese werde man dem Kirrberger Ortsrat dann vorlegen – zur Entscheidung darüber, ob jene Auswahl der zu sanierenden Straßen Anklang findet.

„Ganz oben auf der Sanierungsliste“

Bereits jetzt, so Orschekowski, stehe aber die Mühlstraße „ganz oben auf der Sanierungsliste“. Für diese Route, die links parallel zur Ortsdurchfahrt vom Ortseingang aus Richtung Homburg bis in die Dorfmitte führt, sei noch für 2021 eine „Deckensanierung“ geplant: Die bröselige Oberfläche des Verkehrswegs werde neu asphaltiert. Der Unterbau bleibe jedoch, wie er ist. Zudem würden in diesem Jahr „die massivsten Stellen in der Collingstraße“ auf Vordermann gebracht – oberhalb der Eckstraße.

Apropos Eckstraße: Auch diese ist seit Jahren höchst beklagenswert. Doch deren grundhafter Neubau wird noch weitere Jahre auf sich warten lassen: So lange, bis die dort schon lange geplanten aufwendigen Kanalarbeiten endlich erledigt sind.

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