Saarbrücken Chinesischer Batterieproduzent investiert Milliarden im Saarland

Pressekonferenz in Saarbrücken mit Ministerpräsident Tobias Hans (rechts), Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und zugeschaltet
Pressekonferenz in Saarbrücken mit Ministerpräsident Tobias Hans (rechts), Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und zugeschaltetem SVolt-Vorstandsmitglied auf einem Bildschirm.

Der chinesische Batteriehersteller SVolt Energy investiert bis zu zwei Milliarden Euro im Saarland. Bis Ende 2023 sollen Werke an den beiden Standorten Überherrn und Heusweiler entstehen. Bis zu 2000 Arbeitsplätze würden dort geschaffen.

Auf der Automesse IAA 2019 hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es einen Standort für eine Fabrik in Europa suche. Am Dienstag, 17. November, gab es bekannt, dass es sich für das Saarland entschieden habe. An den beiden Standorten sollen eine Modul- und Pack-Fabrik sowie eine hochmoderne Zellfabrik mit einer Produktionskapazität von 24 Gigawattstunden im Endausbau entstehen. Dies entspreche den Batterien für 300 000 bis 500 000 Elektrofahrzeuge pro Jahr. Produziert werden sollen Batteriezellen sowie Module und Hochvolt-Speichersysteme, sogenannte Packs.

Suche nach Mitarbeitern beginnt

Maxim Hantsch-Kramskoy, SVolt-Vizepräsident für Europa, sagte auf einer Pressekonferenz in Saarbrücken, dass sein Unternehmen jetzt Mitarbeiter aus vielfältigen Bereichen suche. Darunter Fachkräfte für Produktion und Logistik ebenso wie Prozessingenieure, IT-Spezialisten und Chemiker. Nach Angaben seines Vorstandskollegen Kai-Uwe Wollenhaupt hatte das Unternehmen zwischen Oktober 2019 und September 2020 mehr als 30 Standorte in Europa unter die Lupe genommen.

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