Kirkel / Blieskastel RHEINPFALZ Plus Artikel Biosphärenverband spricht über Mineralwasserpläne im Bliesgau

Gerhard Mörsch
Gerhard Mörsch

Bei seinem Treffen am Donnerstag, 26. November, spricht der Biosphären-Zweckverband Bliesgau über Pläne für mehr Mineralwasserförderung im Kirkeler Wald. Auch der Verband sieht das Ansinnen kritisch.

Wie gemeldet, fordert die CDU Blieskastel eine Sondersitzung des Zweckverbandes. Dies sei wegen der Pläne der Kirkeler Firma MEG erforderlich. Doch in der planmäßigen Sitzung des Zweckverbands am Donnerstag „sollte über den Sachverhalt ohnehin informiert werden“, sagt jetzt der Verbandsgeschäftsführer Gerhard Mörsch. Man verfolge die Probebohrungen im Taubental sehr aufmerksam. Der Zweckverband könne einem möglichen Antrag der MEG auf Wasserförderung nur dann zustimmen, „wenn deutlich nachgewiesen werden kann, dass das Vorhaben keine negativen Auswirkungen auf den Grundwasservorrat hat“. Die Wasserversorgung der örtlichen Bevölkerung gehe vor. Weder das Taubental noch sonstige Lebensräume etwa in der Bliesaue, bei Limbach, Kirkel, Lautzkirchen oder Beeden dürften beeinträchtigt werden.

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