St Ingbert 25 Patienten liegen auf Covid-Station des Kreiskrankenhauses

Die Klinik in St. Ingbert befindet sich aktuell in einer schwierigen Lage.
Die Klinik in St. Ingbert befindet sich aktuell in einer schwierigen Lage.

Die Saarpfalz-Kreisverwaltung teilt weitere Einzelheiten zum Corona-Geschehen im Kreiskrankenhaus St. Ingbert mit. Die Klinik wurde unter Quarantäne gestellt; für die Patienten gelten Besuchsverbot und Aufnahmestopp.

Nach Auskunft der Homburger Kreisverwaltung wurde das Gesundheitsamt Ende November über eine Corona-Neuinfektion unter den Patienten in der St. Ingberter Klinik informiert. Daraufhin habe man das Umfeld dieser Person überprüft. Als sich drei weitere positive Befunde ergaben, weitete das Gesundheitsamt seine Untersuchungen aus. Dabei wurden seit Wochenbeginn auch Infektionen beim Personal festgestellt. Diese Infizierten hätten unter den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen gearbeitet, ohne selbst die typischen Symptome aufzuweisen.

16 Mitarbeiter dürfen nicht zur Arbeit kommen

Auf den Stationen des Kreiskrankenhauses liegen zurzeit 25 Covid-19-Patienten. Kreissprecherin Sandra Brettar: „Der Großteil von ihnen wurde zu einem früheren Zeitpunkt mit Symptomen auf der Corona-Station des Krankenhauses aufgenommen. Nach den Tests in dieser Woche sind nun insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, die nicht zur Arbeit kommen. Da nicht mehr alle Kontakte nachvollzogen werden können, muss von einer Ansteckungsmöglichkeit aller in der Klinik befindlichen Patienten ausgegangen werden.“ Deshalb habe man am Donnerstag, 3. November, den Aufnahmestopp verfügt.

Alle Patienten im Haus wurden nun getestet. Für das gesamte Personal gilt eine zunächst siebentägige Arbeitsquarantäne. Patienten könnten unabhängig vom Testergebnis entlassen werden, wenn ihre Gesundheit dies zulässt. Nach ihrer Entlassung aus der Klinik sollen die Patienten zehn Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Patienten auf der Covid-Station werden weiterbehandelt.

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