Rhein-Pfalz Kreis Vorbereiten aufs große Fest

Dannstadt-Schauernheim. Das doppelte Dorfjubiläum wirft schon jetzt seinen Schatten voraus. Im Jahr 2017 wird Dannstadt 1250 Jahre alt, Schauernheim folgt 2018. Gefeiert werden soll gemeinsam, und zwar mit einem Veranstaltungsprogramm, das über den Jahreswechsel 2017/18 reicht. Damit das reibungslos funktioniert, sind die Vorbereitungen bereits angelaufen.
Den Auftakt markierte laut Ortsbürgermeister Bernd Fey (CDU) ein Treffen am 3. März im Zentrum Alte Schule. Daran nahmen Vertreter aller eingetragenen Vereine im Dorf, der Kirchen, die Kindertagesstätten und der Schulen sowie Mitglieder des Ortsgemeinderats teil. Insgesamt eine stattliche Anzahl möglicher Helfer. „Zunächst führten wir in die Thematik ein, unter anderem mit einem Film vom Umzug 1967 zur 1200-Jahr-Feier. Anschließend gab es größere Diskussionsbeiträge“, berichtet er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Am Ende sei jemand benötigt worden, der die nächste Sitzung am 27. April organisierte und moderierte. Die Wahl fiel auf den ehemaligen Leiter der Kurpfalzschule: Armin Raquet. Als früherer Rektor sei er mit den örtlichen Begebenheiten bestens vertraut. „Außerdem ist er gebürtiger Dannstadter“, erklärt Fey. Bei dem Treffen im April seien Ideen gesammelt worden. „Diese haben wir in fünf Bereiche eingeteilt: Geschichte, Kultur, Sport, Feste und sonstiges“, erzählt Raquet. Entsprechend der persönlichen Vorlieben seien bei der Gelegenheit auch gleich Arbeitsgruppen gebildet worden. Außerdem wurden Vorschläge aufgenommen, wer als potenzieller Mitstreiter noch angesprochen werden könnte. Es gehe einfach darum, die relevanten Kräfte der Bürger mit ihren Erfahrungen und Erwartungen einzubinden. „Wir möchten ein Jubiläumsfest von der Bürgerschaft für die Bürgerschaft, das also aus der Mitte unserer Dorfgemeinschaft getragen wird“, ergänzt der Ortsbürgermeister. Deswegen sollten die Arbeitsgruppen noch ausgeweitet werden, in denen sich derzeit jeweils zwischen drei und acht Leuten engagieren. Dazu soll im Amtsblatt zum Mitmachen aufgerufen werden, einzelne Personen würden auch direkt angesprochen. „Eine Anmeldefrist gibt es nicht, alles ist fließend“, betonen die beiden. Für die Dannstadter-Schauernheimer sei die Mitarbeit eine Riesenchance, sich gegenseitig besser kennenzulernen – vor allem für Neubürger. Im Mai sind die Arbeitsgruppen schon zum ersten Mal zusammengekommen, um ihre jeweiligen Themen zu vertiefen. Das große Ziel besteht laut Fey und Raquet darin, einen Veranstaltungskalender zu entwickeln, der sich über ein Jahr streckt und kostenmäßig für alle Beteiligten darstellbar ist. „Dabei müssen wir aufpassen, dass unsere Termine nicht mit anderen großen Veranstaltungen kollidieren“, nennen sie eine wichtige Aufgabe. Wie oft sich die Arbeitsgruppen treffen, bleibe jeder selbst überlassen. Bis nach der Sommerpause, spätestens bis zum Herbst, sollten die Bemühungen jedoch den angestrebten Veranstaltungskalender gipfeln. „Damit dieser verabschiedet werden und die Umsetzungsphase beginnen kann“, begründet der Ortschef. Sämtliche Ideen, die erarbeitet werden, sollen der sogenannten Lenkungsgruppe vorgelegt und dort diskutiert werden. Diesem Gremium gehören Fey selbst als Ortsbürgermeister, die Ortsbeigeordneten, Stefan Veth als Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Vertreter der Ratsfraktionen an. „Schließlich münden bewilligte Ideen in einen Antrag im Ortsgemeinderat, der darüber befinden muss“, beschreibt Fey das Vorgehen in den nächsten Monaten. Klar ist auch: Die Veranstaltungen sollen in beiden Ortsteilen stattfinden. „Mir schwebt vor, dass wir einen ,feurigen Elias’ schaffen als verbindendes Element“, sagt er in Anspielung auf die frühere Dorfbahn. Kontakt Interessierte können sich unter Telefon 06231/401-125 melden.