Rhein-Pfalz Kreis Umgeknickte Bäume und fallende Ziegel

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Ludwigshafen. Insgesamt 60 Mal sind die Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Pfalz-Kreis während des Unwetters am Sonntagabend ausgerückt. Verletzte gab es keine. Die Hauptschäden waren umgeknickte Bäume. In der Nähe von Mutterstadt riss ein Baum eine Stromleitung ein.

Als erstes musste um 19.01 Uhr die Böhl-Iggelheimer Wehr ausrücken. An 13 Einsatzstellen waren die Floriansjünger beschäftigt, informiert die Kreisverwaltung. Den spektakulärsten Einsatz gab es, als ein Baum auf ein Auto krachte. Hier blieb es – wie offenbar bei allen Vorfällen – bei Sachschaden. Der Böhl-Iggelheimer Wehrleiter Thomas Remle berichtet zudem noch von einem Wintergarten, der ebenfalls durch einen umstürzenden Baum beschädigt wurde. Bis zu sieben Motorsägen hatten die Wehrleute laut Remle im Einsatz. Etwas ruhiger war es weiter östlich. Aus Limburgerhof berichtet Wehrleiter Thomas Streun von zwei umgestürzten Bäumen und einem abgedeckten Dach in der Speyerer Straße. In Mutterstadt wurde die Feuerwehr gerufen, als in der Nähe der Firma Zeller ein umstürzender Baum eine Stromleitung traf. Ansonsten sei die Wehr noch mit einigen abgerissenen Ästen beschäftigt gewesen, erzählt Wehrleiter Rüdiger Geib. Ähnliche Schäden richtete das Unwetter laut Kreisverwaltung in Altrip, Neuhofen und Schifferstadt an. Dort mussten sich die Wehren jeweils ebenfalls um abgerissene Äste und umgestürzte Bäume kümmern. Laut Einsatzprotokoll kümmerte sich die Altriper Feuerwehr zudem noch um eine defekte Brandmeldeanlage. Mit solchen Fällen hatten es auch die Wehren in Dannstadt-Schauernheim, Limburgerhof und Mutterstadt zu tun. Keine unwetterbedingten Einsätze verzeichnete hingegen Kai Giertzsch, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion in Schifferstadt. In der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim sorgte das Unwetter laut Wehrleiter Rainer Kesselring ebenfalls für umgestürzte Bäume. Vor dem Rathaus sei ein Bauzaun umgeweht worden. Viermal musste die Wehr mit insgesamt 14 Leuten in Hochdorf und Dannstadt-Schauernheim ausrücken. „Der viele Regen war dabei gar nicht mal so schlimm, der Sturm hat die Schäden angerichtet“, erzählt Kesselring. Sein Kollege Uwe Burkhardt, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, berichtet von fünf kleineren Einsätzen im Ort – ohne nennenswerten Sachschaden. Auch hier mussten vor allem umgekippte Bäume weggeräumt werden. In der Industriestraße kümmerten sich die Floriansjünger zudem um einen Wasserrohrbruch. 15 Mal musste die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Maxdorf ausrücken. Besonders schwer hatte es dabei laut Wehrleiter Rainer Schädlich die Ortsgemeinde Fußgönheim getroffen. „In der Hauptstraße sind von mehreren Häusern Dachziegeln geweht worden und bei einem ehemaligen Bauernhof hat es ein großes Tor aus den Angeln gehoben“, berichtet Schädlich. Mit rund 40 Leuten war die Feuerwehr zwischen 19 und 22 Uhr in der Verbandsgemeinde im Einsatz. In den meisten Fällen galt es auch hier umgestürzte Bäume und umgekippte Bauzäune zu entfernen. „Im Großen und Ganzen war das aber noch recht überschaubar“, sagt Schädlich. In Bobenheim-Roxheim schlug der Blitz in ein Wohnhaus ein. Zu einem Brand sei es aber laut Wehrleiter Patrick Janz nicht gekommen.

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