Dannstadt-Schauernheim / Maxdorf RHEINPFALZ Plus Artikel Sternsinger: Segen wird gebracht

Kleine Könige ziehen nicht von Haus zu Haus.
Kleine Könige ziehen nicht von Haus zu Haus.

Die Sternsinger-Aktion in der Pfarrei Heiliger Sebastian wird 2021 anders ablaufen als bisher. Besuche an der Tür sind nicht möglich. Und auch in Maxdorf musste das Organisationsteam umplanen.

Die Sternsinger werden wieder Spenden für wohltätige Zwecke sammeln. In diesem Jahr unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. Wegen der aktuellen Corona-Lage werden die kleinen Könige allerdings nicht wie gewohnt von Tür zu Tür ziehen, sondern es wird in jeder Kirche der Pfarrei einen Gottesdienst mit Sternsingern geben. In der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim bekommen die Haushalte, die bisher Besuch von Sternsingern erhalten haben, Anfang 2021 einen Infobrief mit Projektinformationen und einem gesegneten Aufkleber mit dem Haussegen. Die Spende kann überwiesen oder im Pfarrbüro abgegeben werden. In Mutterstadt können die Aufkleber nach dem Gottesdienst mitgenommen werden.

„Schweren Herzens“ haben die Maxdorfer Sternsinger entschieden, doch nicht mit einem Lautsprecherwagen durch den Ort zu fahren, teilt Martin Westrich vom Organisationsteam mit. „Wir möchten unseren Beitrag zum Lockdown leisten und damit jeglichen Kontakt vermeiden“, schreibt Westrich. „Wir hätten nicht gewährleisten können, dass nicht doch die Beteiligten oder auch die Anwohner in Kontakt kommen.“ In der Woche vom 5. bis 10. Januar werden stattdessen Handzettel und ein Segensgruß an die Haushalte verteilt. Die Maxdorfer Sternsinger unterstützen gleich zwei Projekte: das Caritas-Projekt „Unterstützung für in der Heimat zurückgelassene Kinder“ in der Ukraine und die Bildung benachteiligter Mädchen im Osten von Ghana für ein selbstbestimmtes Leben durch den Orden „Handmaids oft the Divine Redeemer“.

x