Rhein-Pfalz Kreis Sorgen wegen Stadtwerke-Arbeiten

Die Stadtwerke Frankenthal wissen noch nicht, wie sie Anfang kommenden Jahres eine Gefährdung von Radfahrern entlang der L 523 Richtung Bobenheim-Roxheim verhindern wollen. In der Gemeinde sind wegen der Bauarbeiten der Stadtwerke Bedenken aufgetaucht.
Seit Anfang Oktober ist der Versorger dabei, die 3000 Meter lange Wasserhauptleitung zwischen der Stadt und Bobenheim-Roxheim zu erneuern (wir berichteten). In der Altrheingemeinde sorgt man sich um die Sicherheit von Radfahrern, weil der Feldweg auf der Westseite der L 523 abschnittweise gesperrt wird und Radler gezwungen sind, die viel befahrene Landesstraße zu überqueren. Ratsmitglied Manfred Schärf (FWG) bereitet vor allem der für das Frühjahr geplante zweite Bauabschnitt zwischen dem südlichen Rand von Bobenheim-Roxheim und dem Norden von Frankenthal Sorgen. Das hat er auch schon gegenüber der Bobenheim-Roxheimer Verwaltung zum Ausdruck gebracht. Wenn Radfahrer auf Höhe des Motorcrossgeländes die Fahrbahn queren müssten, um auf den östlichen Wirtschaftsweg zu gelangen, sei das höchst gefährlich. „Dort werden hohe Geschwindigkeiten gefahren“, schreibt der Polizist, der selbst viel mit dem Rad unterwegs ist. „Das hohe Verkehrsaufkommen trägt ebenfalls dazu bei, dass die entstehende Ungeduld zum Gefahrenpotenzial wird.“ Als Kommunalpolitiker fordert er verkehrsregelnde Maßnahmen, zum Beispiel eine Bedarfsampel. Gegenüber der RHEINPFALZ nimmt Frank Dietrich, Abteilungsleiter des technischen Managements bei den Stadtwerken, Stellung: Man stehe im Austausch mit der Polizei sowie den Straßenverkehrsbehörden von Frankenthal und Bobenheim-Roxheim und prüfe, „welche Alternative Radfahrern und Fußgängern angeboten werden kann, sobald im Januar die Bauarbeiten in Höhe der Berliner Straße begonnen werden“. Ein Lösungsansatz ist laut Stadtwerken wieder verworfen worden: dass Radfahrer trotz der Baugruben auf dem Feldweg bleiben können, wenn sie ihr Rad schieben. |ww