Rhein-Pfalz Kreis Schulen und Wehren profitieren

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Dannstadt-Schauernheim. Dieses Jahr soll am Ende die schwarze Null unter der Rechnung stehen und nächstes Jahr 350.000 Euro mehr eingenommen als ausgegeben werden. So steht es im Haushaltplan für 2016 und 2017, den der Dannstadt-Schauernheimer Verbandsgemeinderat am Donnerstag einstimmig beschlossen hat. Investiert werden soll vor allem in Feuerwehr und Schulen.

Allein für den Bereich Bildung sind rund eine Million Euro an Investitionen vorgesehen. Mit knapp einer halben Million geht der Löwenanteil an die Grundschule Hochdorf-Assenheim. Für die Sanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes und den Bau eines barrierefreien Zugangs sind rund 245.000 Euro veranschlagt. 176.000 Euro wird es voraussichtlich kosten, einen zweiten Fluchtweg einzurichten. Für die Kurpfalzschule im Ortsteil Dannstadt sind 342.000 Euro eingeplant. Der größte Teil mit 280.000 Euro ist für einen zweiten Rettungsweg gedacht. Ähnlich sieht es bei der Außenstelle der Kurpfalzschule im Ortsteil Schauernheim aus: Von den 142.000 Euro, die in die Außenstelle investiert werden sollen, sind 120.000 Euro für eine weitere Fluchtgelegenheit erforderlich. In die Feuerwehr wird die Verbandsgemeinde etwas mehr als eine halbe Million Euro investieren. Laut Verwaltung werden ein sogenanntes Mehrzweck-Transportfahrzeug für die Rödersheimer Wehr sowie ein Mannschaftstransporter für die Dannstadter Wehr angeschafft, für die 50.000 beziehungsweise 35.000 Euro kalkuliert sind. 130.000 Euro sind für den Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Dannstadt geplant sowie 35.000 Euro für den Ausbau des Dachgeschosses. Daneben schlägt vor allem die Ausstattung der Wehren in der Verbandsgemeinde mit insgesamt 164.000 Euro zu Buche. Ein weiterer großer Posten bei den Investitionen ist die energetische Sanierung des Rathauses: Für 200.000 Euro wird die Heizung erneuert und für 80.000 Euro das Treppenhaus renoviert. Laut Bürgermeister Stefan Veth (CDU) sinkt die Umlage der Verbandsgemeinde um drei Prozentpunkte auf 33,82 Prozent. Dennoch sei der Betrag, den die drei Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau überweisen müssen, mit rund 4,1 Millionen Euro im Vergleich zu den Vorjahren ungefähr gleich hoch. Einige der geplanten Investitionen seien unbedingt notwendig, die Planung sei insgesamt gut und solide, sagte Veth. Johannes Kupper (CDU) wies auf die Personalkosten mit vier Millionen Euro als größte Ausgabe hin. Sie stiegen um 330.000 Euro im Vergleich zu 2015, erläuterte er. Jedoch sei nicht die Anzahl der Stellen gestiegen, sondern die Löhne und Lohnnebenkosten. Für Uwe Schölles (SPD) ist die Rathaussanierung sinnvoll, wie auch die Investitionen in die Feuerwehr. Das gewährleiste die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte. Auch der Ausbau des Brandschutzes an den Schulen sei notwendig. Ebenso begrüßte er, dass die Schulen mit Smartboards – digitale Tafeln – ausgestattet werden. Damit werde dem technischen Fortschritt Rechnung getragen. Besonders lobte er die Fertigstellung des Bolzplatzes an der Kurpfalzhalle dieses Jahr. Das Projekt sei mit Hilfe einer privaten Initiative, der Geschäftswelt und der Verbandsgemeinde finanziert und möglich geworden. Marc Hauck (FDP) hob die positive Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Verbandsgemeinde hervor. „Das zeigt, dass in den Ortsgemeinden die richtigen Entscheidungen für attraktive Wohngebiete getroffen wurden“, sagte er. Die Zusammenarbeit mit der Thüga beim E-Werk läuft seiner Meinung nach gut. Wie berichtet, betreibt ein Gemeinschaftsunternehmen von Gemeinde und Thüga – die Energie Dannstadter Höhe GmbH – das Gas- und Stromnetz. Das E-Werk ist für den Strom-Einkauf und -Verkauf zuständig.

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