Rhein-Pfalz Kreis Rückblick mit Pfälzer Lachfeuerwerk

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Dannstadt-Schauernheim. Beim Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim am Donnerstagabend hat Bürgermeister Stefan Veth (CDU) vor 400 Gästen über ein anstrengendes, aber auch erfolgreiches Jahr 2015 berichtet. Ex-Schauernheimer Christian „Chako“ Habekost sorgte mit seinem Auftritt für Feierlaune.

„Neujahrsempfänge werden immer beliebter“, wusste eine Dannstadterin zu berichten, die eine halbe Stunde vor Beginn der seit zwei Wochen ausverkauften Veranstaltung noch einen guten Platz ergattern wollte. Neben dem Informationswert der Veranstaltungen werde inzwischen auf das Rahmenprogramm großer Wert gelegt – und das sei gut so. In Dannstadt-Schauernheim war „Pälzer Ur-Gosch“ und „Palatinator“ Habekost das Zugpferd in Sachen Feierlaune. Für Musik sorgte der katholische Musikverein 1931 aus Hochdorf, der seine Zuhörer mit zünftigen Märschen dazu aufforderte, mutig ins neue Jahr zu schreiten. Veth begann seinen Rückblick auf das Jahr 2015 bei der Weltpolitik. „Was für ein Jahr“, fing er nachdenklich an. „Das Jahr der Flüchtlinge, der Terroranschläge in Paris, eine Kanzlerin, die als Gutmensch tituliert wird.“ Hierüber würden viele vergessen, wie gut es ihnen eigentlich geht, spannte er den Gedankenbogen und tauchte wenig später schon in das lokale Leben ein. Erfreuliches gebe es aus allen drei Ortsgemeinden zu berichten, sagte er. Unmögliches sei 2015 etwa im Bereich der kommunalen Kitas möglich gemacht worden, wo trotz Betreuermangel alles reibungslos gelaufen sei. Die Zahl der Kita-Plätze konnte sogar aufgestockt werden. In Dannstadt sei als ein Höhepunkt die Einweihung des Bolzplatzes an der Kurpfalzschule zu verzeichnen, in Rödersheim-Gronau habe die FWG den Lebensturm wieder aufgebaut, und ein großes Plus an Lebensqualität sei Gronau dadurch zuteilgeworden, dass das neue Ärztehaus im Sommer eingeweiht wurde. Ein paar Kilometer weiter in Schauernheim habe es ebenfalls einen Grund zur Freude gegeben: 24 Millionen Euro wurden in das neue Seniorenzentrum mit bis zu 80 Pflegeplätzen investiert. Das wohl ambitionierteste Ziel für 2016 seien der Neubau eines Verbrauchermarkts in Hochdorf-Assenheim und dessen Eröffnung bis Ende des Jahres. Das soll zur Belebung des Einkaufslebens beitragen. Auch die Fortschritte bei der Ortsumgehung Assenheims kamen zur Sprache. Veth hob auch das Engagement der Bürger hervor, ohne das manches nicht möglich gewesen wäre – beispielsweise, die zusätzliche Problematik der Flüchtlinge so gut zu meistern. 80 seien es derzeit in der Verbandsgemeinde, Tendenz steigend. „Wir sind vorbereitet“, ließ Veth zuversichtlich verlauten. Alles in allem sei die Lage „beruhigend in unruhigen Zeiten“. Es sei Zeit, das Jahr mit Humor und positivem Lebensgefühl anzunehmen. Das Glas Sekt im Anschluss und anregende Gespräche halfen da sicher. Vorher zündete Chako Habekost ein Lachfeuerwerk. (csst)

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