Rhein-Pfalz Kreis Land-Magazin: Nach Alarm zwei Einbrecher geschnappt

Auf frischer Tat hat die Polizei in der Nacht zum Mittwoch zwei Einbrecher in der Straße In den Fuchslöchern in Bobenheim-Roxheim erwischt. Gegen 2 Uhr, so die Beamten, sei dort in einer Baustofffirma Alarm ausgelöst worden. Die Polizei umstellte das Gebäude und entdeckte in den angrenzenden Büschen zwei Männer im Alter von 24 und 26 Jahren mit Einbruchswerkzeug. Sie hatten offenbar eine Zugangstür auf der Rückseite des Firmengebäudes aufgehebelt und sich so Zutritt verschafft. Wie die Polizei berichtet, hatten die mutmaßlichen Täter 236 Euro Münzgeld an sich genommen und versucht, einen Tresor aufzubrechen. Der Sachschaden am Gebäude beträgt 1000 Euro. Im Laufe des Mittwochnachmittags wurden die Männer, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, dem Richter vorgeführt und kamen in Haft. Am Mittwoch zwischen 17.45 und 20 Uhr sind bislang unbekannte Täter in ein Haus in der Fußgönheimer Straße in Lambsheim eingebrochen. Laut Polizei durchsuchten sie alle Räume und stahlen eine Schreckschusspistole. Die Frankenthaler Dienststelle bittet um Hinweise unter Telefon 06233 3130 oder 06237 934-100. Im Gewerbegebiet Auf dem Wörth in Bobenheim-Roxheim haben Unbekannte in der Zeit zwischen Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 9 Uhr, an drei Lastwagen die Tankdeckel aufgebrochen. Ihre Beute waren nach Polizeiangaben rund 300 Liter Dieselkraftstoff. Wer künftig die Bobenheim-Roxheimer Grillhütte am Altrhein mieten möchte, muss dafür 120 Euro statt wie bisher 80 Euro bezahlen. Das hat der Gemeinderat beschlossen, weil die Kommunen angehalten sind, solche Gebäude kostendeckend zu vermieten. Die Wirtschaftsprüfer, welche die Grillhüttenkalkulation überprüft hatten, schlugen sogar eine Erhöhung der Nutzungsgebühr auf 160 Euro vor, doch dem wollte der Rat nicht folgen. In der jüngsten Sitzung des Gremiums hieß es außerdem, man habe die empfohlene Sicherheitsleistung von 500 Euro pro Nutzung verworfen. Eine Kaution von 200 Euro sei ausreichend. Der Ortsgemeinderat Heßheim hat zugestimmt, dass die von der Landestraße 520 abzweigende Straße, in der die Firmengruppe Willersinn ihren Sitz hat, in Willersinnstraße umbenannt wird. Die Unternehmensgruppe, zu der Süd-Müll gehört, nannte als Grund für ihren Antrag, dass nach Öffnung der Heßheimer Umgehungsstraße die derzeitige Adresse Gerolsheimer Straße (ohne Hausnummer) im Navigationssystem nicht mehr eindeutig zu bestimmen sei. Das gelte auch für Rettungskräfte. Bei Online-Bestellungen ergebe sich das Problem, dass eine Hausnummer angegeben werden müsse. Ortsbürgermeister Karl Neunreither (SPD) meint, dass der Wunsch des Unternehmens nachvollziehbar sei. Die Gerolsheimer Straße ende am Ortsausgang. Vor dem Bau der Umgehungsstraße sei ein verlängerter Verlauf der Ortsstraße eindeutig gewesen. Bodo Voll (FWG) berichtete im Gemeinderat: „Fast täglich fragen Lkw-Fahrer nach Willersinn.“ Diese Lastwagen nutzten nicht die Umgehungsstraße, sondern führen durch den Ort. Bei einer Umbenennung würde dieser innerörtliche Verkehr wegfallen, war die einmütige Meinung im Rat, der dem Antrag stattgab. Die Kreisvolkshochschule Bad Dürkheim bietet eine Weiterbildung zum Themenbereich Sterben, Tod und Trauer an. Unter anderem werden die seelischen Prozesse sterbender Menschen, die Grundlagen verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie Sterbebegleitung und Trauer behandelt. Dazu gibt es Informationen über die Hospizbewegung. Das Seminar findet am 21. und 22. März von 9 bis 16.30 Uhr in der Weinstraße Süd 2 statt und kostet 250 Euro. Es kann Bildungsfreistellung in Anspruch genommen werden. Anmeldung bis 15. Februar unter Telefon 06322 961-2403 oder online unter www.kvhs-duew.de. |rhp