Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Kreuzung soll einen Kreisel bekommen

An der Haardtstraße wird wieder gebaut werden.
An der Haardtstraße wird wieder gebaut werden.

Wie sollen die Kreuzung Kant-/Kurpfalz- und Haardtstraße sowie der westliche Teil der Haardtstraße von der Kreuzung an saniert werden? Darüber hat der Dannstadt-Schauernheimer Bauausschuss am Mittwoch ausführlich beraten.

Der östliche Teil der Haardtstraße von der Hauptstraße bis zur Kreuzung bei der Kurpfalzschule ist bereits vor einigen Jahren erneuert worden. Nun soll der westliche Teil folgen und dabei auch gleich die Kreuzung ausgebaut werden. Da die Gemeinde außerdem den Neubau einer Kita an der Haardtstraße anstrebt, sollten die Planungen für diese beiden Projekte aufeinander abgestimmt werden. Die Pläne für die Kita hatte Architekt Michel Klee bereits vor einigen Wochen in den politischen Gremien vorgestellt, nun präsentierte Ingenieur Werner Krug seine zwei Ausbauentwürfe für die Haardtstraße einschließlich der Kreuzung.

Minikreisel oder Verschwenkung

Die beiden Varianten unterschieden sich hauptsächlich im Ausbau der Kreuzung: Die erste sah einen Mini-Kreisel vor, den Busse und Lkw überfahren können, die zweite setzte auf einen Fahrbahnverschwenk mit Querungshilfe. Beiden Vorschlägen gemein war ein kleiner Wendehammer am Feld, wo die Haardtstraße nach Süden hin eine 90-Grad-Kurve beschreibt und wo die neue Kita entstehen soll. Weitere Gemeinsamkeiten: „Die Gehwege werden von einer durchschnittlichen Breite von 1,45 auf etwa 1,65 Meter verbreitert, und die Fahrbahn wächst um einen halben Meter auf 5,50 Meter“, erklärte Krug. Darüber hinaus hatte der Ingenieur auf der Südseite der Haardtstraße Parkbuchten senkrecht zu und längs der Straße vorgesehen.

Für mehr Sicherheit sorgen

Ortsbürgermeisterin Manuela Winkelmann (CDU) sprach sich für den Verkehrskreisel aus. Marc Hauck (FDP) schloss sich an: „Er bremst den Verkehr und ist übersichtlich.“ Zugleich monierte er, die Parkplätze seien für die heutigen, größeren Autos zu knapp bemessen. Der Ortsbeigeordnete Robin Weller (SPD) wies auf den nicht durchgängigen Gehweg auf der Südseite hin. Sein Parteigenosse Uwe Schölles warb dafür, das zu ändern: „Das wäre besser und sicherer für die Kinder.“ Sachbearbeiter Volker Bönicke von der Gemeindeverwaltung hielt das für eine gute Idee, allerdings müsse dafür die Verbandsgemeinde der Ortsgemeinde die nötige Grundstücksfläche vom Schulgelände abtreten.

Am Ende empfahl die Mehrheit der Ausschussmitglieder die Ausbauvariante mit dem Kreisel an der Kreuzung, einem durchgängigen Gehweg auf der Südseite sowie breiteren Senkrecht-Parkbuchten und längeren Längsparkbuchten. Grünen-Vertreterin Jeanette Klein stimmte als einzige dagegen. Damit hat nun der Ortsgemeinderat das letzte Wort.

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