Dannstadt-Schauernheim
Konzept für neue Heizung im Zentrum Alte Schule steht
„Die alte Heizung ist noch in Betrieb, fällt aber immer öfter aus“, fasst Dannstadt-Schauernheims Ortsbürgermeisterin Manuela Winkelmann (CDU) die Situation im Zentrum Alte Schule (ZAS) zusammen. Um für einen eventuellen Totalausfall gerüstet zu sein, werde sie für die Monate Dezember bis Februar für 1500 Euro ein mobiles Notheizwerk reservieren. Derweil haben der Bau- sowie der Haupt- und Finanzausschuss in einer gemeinsamen Zusammenkunft Fortschritte gemacht und aus all den theoretisch denkbaren Heizmodellen die Hybridlösung einer Luft-Wasser-Wärme-Pumpe in Kombination mit einem Gas-Brennwertkessel ausgewählt.
Der komplette Verzicht auf Komponenten, die auf nicht erneuerbare Energiequellen setzen wie der Gas-Brennwertkessel, sei in einem Bestandsgebäude wie dem ZAS nicht sinnvoll möglich. „Dazu müsste das gesamte Heizungssystem mit sämtlichen Heizkörpern und Leitungen vollständig entfernt und ersetzt werden“, beschreibt eine Gutachterin des Ingenieurbüros Kohl und Frech aus Schifferstadt den immensen und finanziell nicht zu rechtfertigenden Aufwand.
Noch offen und vom Rat festzulegen bleibt die Art der Luft-Wasser-Wärme-Pumpe, also ob ein einfaches Modell oder ein Split-Gerät eingebaut wird. Dazu soll die Expertin eine ausführliche Gegenüberstellung vorlegen. Einig sind sich die Ausschussmitglieder hingegen, dass auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert werden soll, die bis zu 30 Kilowatt leisten kann. Kosten wird die neue Heizung samt Photovoltaik insgesamt fast 200.000 Euro.