Rhein-Pfalz Kreis Heidespaß: Kostenbeteiligung bleibt Thema
«Maxdorf/Lambsheim.» Eine Entscheidung über die Abwasser- und Betriebskostenbeteiligung der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim am Kreisbad Heidespaß ist auf die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderats am 29. August vertagt worden.
Er werde mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maxdorf „diesbezüglich in Kontakt bleiben“, informierte Verbandsbürgermeister Michael Reith (SPD) die Ratsmitglieder am Mittwoch. Zum Hintergrund: Der Hauptausschuss Lambsheim-Heßheim hatte am 23. Mai einen Beschlussvorschlag für den Verbandsgemeinderat erarbeitet. Demnach sollen die 20 Prozent der Betriebskosten für das Hallenbad Heidespaß, mit denen die beiden Verbandsgemeinden beteiligt sind, sowie die Abwasserkosten künftig je zur Hälfte von Maxdorf und Lambsheim-Heßheim getragen werden. Bislang zahlte Maxdorf bereits 50 Prozent der Abwasserkosten, der Anteil an den Betriebskosten wurde jedoch in der Vergangenheit nach den Einwohnerzahlen umgelegt. Die beabsichtigte Änderung war im Werkausschuss der VG Maxdorf auf Ablehnung gestoßen, weil Lambsheim mehr Anwohner hat (wir berichteten). Auf Nachfrage, sagte Michael Reith, habe er vom Maxdorfer Verbandsbürgermeister Paul Poje (CDU) erfahren, dass die Thematik Abwasser- und Betriebskosten noch nicht offiziell auf der Tagesordnung gestanden habe. Erst nach der Sommerpause wolle man in Gremien darüber diskutieren und entscheiden.