Rhein-Pfalz Kreis Halbe-halbe beim Heidespaß
«Maxdorf/Lambsheim.»Seit der Fusion von Lambsheim mit der Verbandsgemeinde Heßheim ist die Neuaufteilung der Betriebskosten für das Kreisbad Heidespaß mit der Verbandsgemeinde Maxdorf ungeklärt. Der Hauptausschuss von Lambsheim-Heßheim hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Kosten zu teilen. Diese Empfehlung geht an den Verbandsgemeinderat.
Laut Michael Reith (SPD), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim, gibt es zwei Ebenen der Kostenbeteiligung: Bei den Betriebskosten sind die beiden Gemeinden Maxdorf und Lambsheim, in denen das Schwimmbad steht, mit 20 Prozent dabei. Dazu müssen sie sich die Abwasserkosten teilen. Da auch in anderen Kreisbädern mit mehreren Sitzgemeinden die Kosten geteilt werden, sprach sich Reith dafür aus, dies auch für die beiden Verbandsgemeinden des Kreisbads Heidespaß so zu praktizieren. Eine Teilung nach Einwohnerzahl sei zu aufwendig. Somit würde die Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim zehn Prozent der Betriebskosten bezahlen und 50 Prozent der Abwasserkosten. Einstimmig ging die Empfehlung an den Rat, dies vertraglich so festzulegen. Die neue Regelung würde dann rückwirkend ab 1. Juli 2014 gelten. Bisher habe Lambsheim-Heßheim für diesen Zeitraum nur Abschlagszahlungen geleistet, sagte Reith. Fragen hatte es zu den deutlich höheren Betriebskosten für das Jahr 2015 im Vergleich zu 2016 gegeben. Dies hänge noch mit dem Umbau des Kreisbads und einem erhöhten Reparaturbedarf zusammen, gab Reith die Antwort der Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises wieder.