Limburgerhof
Flugzeugabsturz: Keine Hinweise auf Erkrankungen der Piloten
„Tod durch Polytrauma“ – so lautet das Obduktionsergebnis der beiden Insassen des Flugzeugs, das am 16. Mai in Limburgerhof abgestürzt ist.
Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Demnach waren mehrere Verletzungen infolge des Absturzes aus etwa 3000 Metern Höhe die Todesursache der beiden Piloten. „Hinweise auf Erkrankungen oder Ähnliches, welche zum Absturz des Flugzeuges geführt haben könnten, liegen nicht vor“, informiert die Frankenthaler Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz.
Bei den Toten handelt es sich um den 66-jährigen Rainer Salfeld und seinen langjährigen Wegbegleiter (60) und Berufspiloten. An jenem Samstag wollten sie das Oldtimer-Militärflugzeug des Typs North American T-28A Trojan vom Flughafen Aachen-Merzbrück nach Oberpfaffenhofen im Kreis Starnberg überführen. Dort kamen sie nicht mehr an. Gegen 11.30 Uhr stürzte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache ab.
Augenzeugen berichteten von einem Knall. Dann sei das Flugzeug abgestürzt, die Trümmerteile verteilten sich über das Wohngebiet im Westen von Limburgerhof. Wie durch ein Wunder wurde kein Anwohner getroffen oder gar schwer verletzt. Nur eine 66-Jährige verletzte sich leicht am Knie, als sie vor den herabstürzenden Trümmern floh.
Mit den Ermittlungen zur Absturzursache ist – neben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft – die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) betraut.