Dannstadt-Schauernheim
Ferienaktion: Spaß und Spiel rund ums Tennis
Nachdem das Tenniscamp im vergangenen Jahr coronabedingt nur in kleinen Gruppen stattfinden konnte, ist das Gelände des Tennisclubs in diesem Jahr wieder für drei Wochen gut belebt. Dies dokumentiert auch den Erfolg dieser Veranstaltung, da das Sommercamp 2013 zunächst als einwöchige Veranstaltung begann, um Kindern aus dem Verein ein Ferienprogramm und Tennisinteressierten ein Schnupperangebot zu machen. Im Laufe der Jahre wuchs das Interesse stetig, sodass eben drei Camp-Wochen angeboten werden. Jedes Jahr würden auch immer einige Tennis-Neulinge so viel Freude am Tennis finden, dass sie anschließend im Tennisclub weitermachen, freut sich Jugendwartin Claudia Fußer.
In der ersten Ferienwoche sind diesmal 48 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren dabei, die sich täglich vier Stunden lang spielerisch und mit viel Spaß dem Sport mit Schläger und Ball nähern. „Unsere acht Trainer lassen sich immer viele altersgerechte Spiele einfallen“, sagt Claudia Fußer. In der zweiten Woche werden dann 21 Kinder, die über Tenniserfahrung verfügen, die Plätze bevölkern, und in der dritten Woche kommen noch einmal 17 Kinder, die dann jeweils dreieinhalb Stunden trainieren. Sie werden von vier Betreuern und acht Trainern versorgt und trainiert, die zum Teil Urlaub investieren. „Aber es macht immer wieder Spaß“, sagt Claudia Fußer, der als Jugendleiterin seit sechs Jahren die Organisation des Sommercamps obliegt. „Erfreulich ist auch die Harmonie, die hier zwischen den Kindern herrscht.“
Nur das Zelten fällt aus
Neben dem Tennistraining spielt das gemeinsame Mittagessen und die Mittagspause für die Kinder eine große Rolle, wie die elfjährige Leonie und die 13-jährige Sophie erzählen. „Ich spiele gerne Tennis, aber hier mit den anderen macht es noch mal besonders Spaß“, sagt Leonie, die zum fünften Mal beim Tenniscamp dabei ist. „Besonders das Wasser im Planschbecken in der Mittagspause“, ergänzt sie lachend. In den Pausen stehen neben Abkühlung im Planschbecken unter anderem Tischkicker und Tischtennis zum Austoben oder Liegen zum Ausruhen bereit.
Ihre Schwester Sophie ist zum siebten Mal beim Tenniscamp und mag es, mal mit anderen Tennis zu spielen und auch andere Trainer zu erleben. Die Kinder werden in acht Gruppen eingeteilt und haben jeden Tag einen anderen der acht Trainer. Dabei bleibt jede Kindergruppe die ganze Woche fest auf einem Tennisplatz und nur die Trainer wechseln. „Das ist Teil unseres akribisch erarbeiteten Hygienekonzepts“, sagt Claudia Fußer. So muss in diesem Jahr leider das Zelten mit gemeinsamem Grillabend mit Eltern am vorletzten Tag entfallen.