Harthausen / Römerberg Ermittlungen zu tödlichen Unfällen laufen

Unfallort: Kreuzung westlich von Mechtersheim.
Unfallort: Kreuzung westlich von Mechtersheim.

Zu den beiden tödlichen Unfällen, die sich am 29. Januar im Speyerer Umland ereignet haben, laufen weiter die Ermittlungen.

Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber auf RHEINPFALZ-Anfrage mitteilte, gebe es bei dem Unfall am Ortseingang von Harthausen einen Zeugen, nach dessen Aussage es wohl außer dem Opfer keine weiteren Unfallbeteiligten gab. An dem Samstag war ein 68-Jähriger, der auf der L537 aus Richtung Dudenhofen unterwegs gewesen ist, gegen 10.30 Uhr kurz vor der Ortseinfahrt aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto hatte offenbar mit hoher Geschwindigkeit einen Acker und einen Wirtschaftsweg überquert und sich beim Aufprall auf den Zaun der Kläranlage überschlagen. Laut Staatsanwalt Ströber hat keine Obduktion des Toten stattgefunden. Es sei deshalb möglich, dass die Frage offen bleibe, ob dem Unfall ein medizinischer Notfall bei dem 68-Jährigen vorausging.

Auch im Fall der 30-jährigen Rollerfahrerin, die am gleichen Tag an der Kreuzung von L507 und K25 zwischen Mechtersheim und Schwegenheim tödlich verunglückte, laufen laut Ströber noch die Ermittlungen. Hier habe eine Obduktion stattgefunden. Derzeit habe der Verteidiger der anderen Unfallbeteiligten, einer 54-jährigen Autofahrerin, Akteneinsicht. Eine Entscheidung, ob seitens der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben werde, sei noch nicht gefallen. Zum Unfallhergang und zur Schuldfrage könne er deshalb derzeit noch keine Angaben machen, sagte Ströber.

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