Dannstadt-Schauernheim
Energie Dannstadter Höhe erwirtschaftet Gewinn
So teilt die Energie Dannstadter Höhe (EDH) GmbH ihren Gewinn von 669.000 Euro aus dem Jahr 2019 auf: 169.000 Euro werden in die Gewinnrücklagen eingestellt – und die restlichen 500.000 Euro gehen an die beiden Gesellschafter, 175.000 Euro an die Thüga und 325.000 Euro an die Verbandsgemeinde . Dieser Anteil wiederum wird an die drei Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau verteilt. Für das Jahr 2020 rechnet Geschäftsführer Christoph Saliba mit einem Gewinn von 645.000 Euro.
Strom- und Gasleitungen werden erneuert
Nach seinen Angaben wird die EDH im neuen Jahr rund 2,6 Millionen Euro in ihre Versorgungsnetze investieren. So möchte das Unternehmen, das Kommune und Thüga seit 2014 gemeinsam betreiben, für 1,4 Millionen Euro Stromleitungen erneuern. 1,2 Millionen Euro sollen in die Erneuerung von Gasleitungen fließen. Hier schlagen nicht zuletzt die Anschlüsse für das erweiterte Gewerbegebiet Dannstadt-Ost und das Gewerbegebiet „Östlich der Assenheimer Straße“ in Rödersheim-Gronau zu Buche. „Wir haben stabile Verhältnisse“, sagte Bürgermeister Stefan Veth (CDU). Die EDH modernisiere ihre Strom- und Gasleitungen Schritt für Schritt.
Uwe Schölles (SPD) sprach angesichts der Gewinnausschüttung von einer großartigen Leistung. Die EDH habe toll gewirtschaftet. „Die Zusammenarbeit mit der Thüga Energienetze hat sich bewährt, obwohl ich anfangs skeptisch war“, sagte er. Die Gesellschaft habe sich in der Tat gut entwickelt, bestätigte Veth. Die Kooperation der Kommune mit dem Energieversorger laufe gut, es sei eine Partnerschaft auf Augenhöhe. „Es war gut, dass wir unser Stromnetz nicht verkauft haben, sondern in der EDH gemeinsam mit Thüga Energienetze weiterbetreiben“, sagte er.