DUDENHOFEN RHEINPFALZ Plus Artikel Eiszeitliche Düne im Dudenhofener Wald soll freigelegt werden

Im Dudenhofener Wald gibt es Sanddünen, die aber zum Teil von Kiefern bewachsen sind.
Im Dudenhofener Wald gibt es Sanddünen, die aber zum Teil von Kiefern bewachsen sind.

Acht der 22 Mitglieder des Ortsgemeinderats Dudenhofen haben bei der Sitzung am Donnerstagabend im Bürgerhaus entschuldigt gefehlt. Eine Folge der Corona-Krise?

Nicht am Tisch saßen unter anderem Ortsbürgermeister Jürgen Hook (SPD) und die Hälfte der CDU-Fraktion. Vor dem Hintergrund der ersten Corona-Erkrankung im benachbarten Schifferstadt stellte Beigeordneter Reinhard Burck (Grüne) aber klar: „Nicht alle haben wegen der Pandemie abgesagt.“ So war der Ortschef die ganze Woche bei einer Schulung.

Zu den lokalen Auswirkungen der Corona-Krise informierte Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberger (CDU). „Im Moment ist alles im Fluss“, sagte er. Jürgen Creutzmann (FDP) fragte, ob sich die Ortsgemeinde weigern könne, ihre kommunalen Örtlichkeiten und Einrichtungen für Veranstaltungen zu vermieten. Dazu Scharfenberger: „Im Prinzip ja.“

Auf Antrag der CDU beschloss der Rat einstimmig die Teilnahme am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar am 19. September. In einer mit dem Revierförster Jürgen Render abgestimmten Aktion soll die eiszeitliche Sanddüne im Waldgebiet nördlich von Dudenhofen freigelegt und der Kiefernbewuchs entfernt werden, damit der Lebensraum einer einzigartigen Flora und Fauna erhalten werde.

Ebenfalls einstimmig war das Ratsvotum zum FDP-Antrag auf Teilnahme der Gemeinde an dem vom Land Rheinland-Pfalz betriebenen Baustellenmanagement-System: Sind in Dudenhofen Straßen oder Straßenabschnitte gesperrt, sollen die gemeldet und zur Umfahrung in das landesweite System eingespeist werden.

„Angesichts der vielen aktuellen kommunalen Vorhaben“ hätte sich Aaron Bettag (CDU) „eine umfangreichere Tagesordnung gewünscht“. Zum Beispiel verlängert durch Punkt „Neues zum Ankauf des Pfarrheim-Geländes“ und ob dieser für SPD, Grüne, FDP zum Neubau eines Kindergartens weiter Priorität habe. Burck verneinte, dass sich die drei Parteien je uneingeschränkt auf das Pfarrheim-Gelände festgelegt hätten. Derzeit würden auch andere Standorte geprüft. Zumal beim Abriss des Pfarrheims mögliche Altlasten nicht auszuschließen wären.

Zum geplanten Kreisel in der Ortsmitte sagte Burck auf Nachfrage von Marcus Mönig (CDU), dass noch keine Zuschussbewilligung oder Ablehnung seitens des Landesbetriebs Mobilität vorliege.

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