Maxdorf
Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung: Wirtschaftsplan empfohlen
Rund 610.000 Euro sind in den beiden Jahren für die Sanierung des Kanals in der Wiesenstraße in Maxdorf vorgesehen. Obwohl die Summe im Vergleich zur ursprünglichen Planung bereits erhöht wurde, werde sie nicht reichen, sagte Paul Poje (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde, auf eine entsprechende Frage von Sylvia Reis (CDU). Als Grund nannte der Verwaltungschef Probleme mit dem Grundwasser, die nicht absehbar gewesen seien. Diese seien nicht nur die Ursache für Mehrkosten, sondern auch für eine zeitliche Verzögerung.
Wie Matthias Heß, Mitarbeiter des Fachbereichs Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen der Verbandsgemeindeverwaltung, erläuterte, verhindert eine Lehmschicht, dass Wasser abfließt. Deshalb müssten Minibrunnen gebohrt werden, durch die das Wasser abfließen kann.
4,2 Millionen Euro sind für die Faulung beim Abwasserverband Lambsheim vorgesehen, 300.000 Euro sind für die Sanierung der Hydraulik in der Limburgstraße eingeplant, 230.000 Euro für ein Kanalkataster für Fußgönheim und Maxdorf. Mit 320.000 Euro schlägt die Sanierung des Kanals in der Eyersheimer Straße und den dazu gehörenden Nebenstraßen in Birkenheide zu Buche. 582.500 Euro sind für die Ersatzbeschaffung von Maschinen und Anlagen für die Kläranlage vorgesehen, 150.000 Euro für die Reinigung des Kanalnetzes, 95.000 Euro für die Sanierung des Pumpwerks in Fußgönheim und 90.000 Euro für Hausanschlüsse. Die Mitglieder des Hauptausschusses der Verbandsgemeinde haben in ihrer jüngsten Sitzung dem Verbandsgemeinderat einstimmig empfohlen, die Pläne zu beschließen.