Rhein-Pfalz Kreis Drei Autos, drei Verletzte
«Hochdorf-Assenheim.» Zwischen Dannstadt-Schauernheim und Haßloch ist es am Dienstagabend auf der A 65 zu einem schweren Unfall gekommen. Drei Autos waren beteiligt, die Fahrer wurden verletzt – zwei schwer, einer leicht. Wie es zu dem Unfall kam, ist für die Polizei noch unklar.
Sogar die Autobahnpolizei Ruchheim spricht von einem „spektakulären“ Unfall, der sich da gestern Abend auf der Autobahn 65 zwischen Dannstadt-Schauernheim und der Anschlussstelle Haßloch in Fahrtrichtung Neustadt zugetragen hat. Rund einen Kilometer vor dem Rastplatz Spielberg, laut Polizei ist dies Meckenheimer Gemarkung, waren drei Auto involviert – ein Audi TT, ein VW Passat sowie ein Renault Clio. Wie genau es zu dem Unfall kam, konnte die Polizei noch nicht ermitteln. Sie sucht nach Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Zeugen können sich bei der Autobahnpolizei Ruchheim unter der Telefonnummer 06237/933-0 melden. Klar ist bislang: Der Audi TT kam laut Polizei gegen 18.20 Uhr nach rechts von der Autobahn ab und landete nach einem etwa 15 Meter weiten Sprung in einem Feld, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 49-jährige Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ebenfalls schwer verletzt wurde ein 22-Jähriger, der sich mit seinem VW Passat ebenfalls überschlug und neben der Autobahn auf einem Feldweg liegen blieb – ebenfalls auf dem Dach. Der 35-jährige Fahrer des Renault Clio kam ebenfalls nach rechts von der Straße ab und blieb in einem anderen angrenzenden Feld zum Stehen – auf allen vier Rädern. Er verletzte sich leicht und kam ins Krankenhaus. Die rechte Fahrspur der A 65 war blockiert und musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden, mehrere Rettungswagen waren im Einsatz, ebenso die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dannstadt mit großer Fahrzeug- und Mannstärke. Der Verkehr staute sich laut Polizei und dem Internetportal verkehrslage.de auf vier bis fünf Kilometern Länge. Der Zeitverlust für Verkehrsteilnehmer betrug dabei in der Spitze bis zu 50 Minuten. Die Nachricht vom Unfall verbreitete sich gegen 18.40 Uhr auch auf Facebook. Im sozialen Netzwerk berichteten Nutzer von Blaulicht, Sirenen und bis zu 15 Einsatzfahrzeugen. Etwa eine Stunde später begann sich die Situation zu entspannen, der Stau löste sich allmählich auf.