Rhein-Pfalz Kreis CDU meldet Bedenken an

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Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Lambsheim-Heßheim hat die Verlegung des Wertstoffhofs nach Heßheim infrage gestellt. Auch wenn das Projekt schon weit fortgeschritten ist, sollte man überlegen, ob die Einrichtung nicht doch in Beindersheim bleiben könne, sagte Fraktionssprecher Willi Boxheimer im Rat.

Der Lambsheimer hatte kürzlich im Haupt- und Finanzausschuss angedeutet, dass die CDU Bedenken bekommen hat. Dennoch schien Boxheimer in der Ratssitzung am Mittwochabend die anderen Fraktionen und den VG-Bürgermeister mit seinen Erläuterungen zu überraschen. Bürger aus dem Norden der Verbandsgemeinde – gemeint sind Beindersheim sowie Groß- und Kleinniedesheim – fühlten sich benachteiligt, wenn der Wertstoffhof nach Heßheim ziehe, sagte Boxheimer. Diese Dorfbewohner hätten dann nicht nur weitere Wege, sondern auch das Gefühl, dass sich fast alle für die VG zentralen Einrichtungen in einer der Sitzgemeinden, also Lambsheim oder Heßheim, befänden. Widerspruch erntete er von Angela Haller (SPD): „Wir beschäftigen uns jetzt schon zwei Jahre damit, und es gab eine Grundsatzentscheidung, noch bevor die Verwaltung die Sache überhaupt genauer angegangen ist. Die Bedenken kommen also reichlich spät.“ Damals bei der Grundsatzentscheidung seien aber ganz andere (niedrigere) Zahlen genannt worden, konterte Rainer Zotz (CDU). Zuvor hatte Bürgermeister Michael Reith (SPD) die Kosten für die Herrichtung eines Wertstoffhofs am Rand des Süd-Müll-Geländes auf 200.000 Euro beziffert. Die fünfte Planvariante sehe jetzt eine auf knapp 2000 Quadratmeter verkleinerte Fläche vor. Abzüglich eines Zuschusses der RV Bank Rhein-Haardt, deren Agrarservice von einer Verlegung profitieren würde, sowie des Betrags, den der Rhein-Pfalz-Kreis bezahlt, blieben an der VG nur 50.000 Euro hängen, so Reith. Er verteidigte den Standortwechsel auch hinsichtlich des Komforts, denn am jetzigen engen Platz sei man auf Hochcontainer angewiesen. Klaus Hug (FWG) ergänzte im Einklang mit der CDU, die Kritik an dem Projekt sei „erst mit der Kostensituation hochgekommen“. Ebenso wie Andreas Stellmann (CDU) bedauerte er, dass man für die Verlegung keinen anderen Standort habe finden können. Das Thema wird der VG-Rat im Februar wieder behandeln. |ww

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