Rhein-Pfalz Kreis RHEINPFALZ Plus Artikel Bewährtes bleibt

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Mutterstadt. In der Sammelunterkunft für Asylbewerber in der Waldstraße schaut bereits seit Langem ein Sicherheitsdienst nach dem Rechten. Das hat sich bewährt, wie auch die Arbeit der Reinigungsfirma. Beide Firmen hat der Haupt- und Finanzausschuss weiter beauftragt.

Zu den Aufgaben der FSD Floerchinger Bewachungen GmbH mit Sitz in Schifferstadt gehören die Kontrolle des Außengeländes, der Unterkünfte, der Küchen und der Sanitäranlagen sowie das Unterbinden von Ruhestörungen. Zudem bietet sie einen allgemeinen Sicherheitsdienst einschließlich Streifengängen. Der laufende Vertrag endet jedoch am 30. April. Da die Gemeinde die Leistungen der Firma weiter in Anspruch nehmen möchte, hat der Ausschuss sie in seiner jüngsten Sitzung für weitere zwölf Monate mit den genannten Leistungen beauftragt. Die Kosten für die Kommune belaufen sich auf fast 2900 Euro monatlich, was rund 254 Euro mehr sind als bisher.

„Der Auftrag wurde in den letzten 36 Monaten zuverlässig erfüllt“, erklärt die Verwaltung hierzu. Die Gemeinde hatte neben dem Schifferstadter Sicherheitsanbieter zwei Mitbewerber um ein Angebot gebeten, die FSD Floerchinger GmbH hatte aber als einzige eines abgegeben. Zunächst sollte die Anzahl der Streifengänge von vier auf zwei verringert werden, doch um die Umsetzung der Coronavirus-Beschränkungen sicherzustellen, solle es nun doch bei vier Patrouillen bleiben: drei zwischen 6 und 23 Uhr und eine nach Mitternacht.

Vandalismus in Griff bekommen

Seit Sommer 2019 bereiten Randalierer der Gemeindeverwaltung Kopfzerbrechen, die immer wieder kommunale Einrichtungen heimsuchen und beschädigen. Um dem wüsten Treiben Einhalt zu gebieten, hat die Gemeinde daher seit Juni wiederholt die FSD Floerchinger für Kontrollgänge am Palatinum, am neuen Friedhof, an der Walderholung, am Vorplatz der Neuen Pforte und in den Ferien auch in den Schulhöfen engagiert. Patrouilliert wird abends und nachts. „Die nächtlichen Partys an der Walderholung haben wir damit besser in den Griff bekommen, es wurden auch Personalien festgestellt“, berichtet Büroleiter Gunther Holzwarth. Bei den Graffitis sei das schwieriger, da die Täter sich nur wenige Minuten am Tatort aufhielten. Die Verwaltung hat dem Ausschuss dringend empfohlen, auch diese Revierkontrollgänge fortzusetzen. Den Zuschlag bis zum Jahresende hat das Gremium erneut FSD Floerchinger erteilt.

Auch Reinigungsfirma beauftragt

Außerdem hat der Ausschuss die Firma Rachid Rosfa für die Zeit von Juni bis Dezember dieses Jahres für rund 18.700 Euro damit beauftragt, die Sanitär- und Küchenhäuser in der Asylbewerberunterkunft in der Waldstraße alle zwei Tage zu reinigen. Gerade während der Coronavirus-Pandemie möchte die Gemeinde mit Hilfe der externen Experten sicherstellen, dass in der Unterkunft, wo viele Menschen unterschiedlichster Herkunft auf engem Raum zusammenleben, keine hygienische Lücke entsteht.

Die Firma ist seit September 2019 in der Unterkunft tätig und hat ihre Mitarbeiter inzwischen mit der erforderlichen Schutzkleidung ausgestattet. Der aktuelle Vertrag läuft nur bis Ende Mai, weshalb der Ausschuss den Auftrag nun für die folgenden acht Monate erneut Rachid Rosfa als günstigsten Anbieter vergeben hat.

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