Rhein-Pfalz Kreis 70 000 Euro für den Nachwuchs
«Ludwigshafen.» Mit Zuschüssen von 70.000 Euro beteiligt sich der Rhein-Pfalz-Kreis an den Personalkosten für geänderte oder erweiterte Betreuungsangebote in mehreren Kindertagesstätten (Kita) in den Kreiskommunen. Das hat der Jugendhilfeausschuss am Montag beschlossen. Unter dem Strich müssen 3,5 Planstellen neu geschaffen und besetzt werden.
Durch das überarbeitete Betreuungsangebot bekommt die protestantische Katharina-von-Bora-Kita in Limburgerhof 10.000 Euro für das Aufstocken der Ganztagsplätze von 48 auf 58. Dort werden Jungen und Mädchen in vier Gruppen betreut. Die kommunale sechsgruppige Kita Am alten Damm in Mutterstadt bekommt 5000 Euro. Auch hier soll die Anzahl der Ganztagsplätze um zehn auf dann 65 steigen. In der Neuhofener Kita Wirbelwind mit ihren drei Gruppen soll zum 1. August eine der zwei altersgemischten Kleinkindgruppen in eine Kindergartengruppe mit sechs Plätzen für Zweijährige umgewandelt werden. Zum 1. Februar 2019 sollen die Krippengruppe in eine altersgemischte Kleinkindgruppe umgewandelt und die Anzahl der Ganztagsplätze von 24 auf 30 erhöht werden. Für das zusätzliche Personal stellt der Kreis 10.000 Euro bereit. Die viergruppige Kita „Im Pavillon“ in Waldsee benötigt vier weitere Ganztagsplätze. Dafür gibt es 5000 Euro. In Dudenhofen wiederum ist eine zweite Hortgruppe mit 1,5 Planstellen erforderlich, wofür vom Kreis 30.000 Euro an die Ortsgemeinde fließen. Im Kommunalen Kindergarten in Heßheim, der sechs Gruppen umfasst, ist das Umwandeln einer der beiden altersgemischten Kleinkindgruppen in eine geöffnete Kindergartengruppe mit sechs Plätzen für Zweijährige geplant. Für eine zusätzlich nötige halbe Planstelle überweist der Kreis 10.000 Euro. Laut Sachbearbeiter Klaus Krieger von der Kreisverwaltung wurde die zweite Hortgruppe in Dudenhofen aufgrund der Dringlichkeit in einer Eilentscheidung bereits genehmigt. Das begrüßte Reinhard Burck (Grüne), da es der Ortsgemeinde und den Eltern Planungssicherheit gebe. Der Ausschuss votierte einstimmig für die Zuschüsse. Ursula Reinhart (AfD) enthielt sich, da sie mit den Auswirkungen auf den Personalschlüssel nicht einverstanden war. Das Personal sei bereits überlastet.