Rhein-Pfalz Kreis 2014 großes Plus erwirtschaftet
Maxdorf/Fussgönheim. Der Überschuss im Haushaltplan 2014 der Verbandsgemeinde Maxdorf konnte noch einmal getoppt werden. Das hat Bürgermeisterin Marie-Luise Klein (SPD) in der Sitzung des Verbandsgemeinderats am Dienstagabend berichtet. Unterm Strich stehen nun rund 1,3 Millionen Euro im Plus.
Auch 2014 gelang es laut Klein wieder, die drei vorrangigen Haushaltsziele zu erreichen. Erstens: Die Umlage senken, die drei Ortsgemeinden Birkenheide, Fußgönheim und Maxdorf an die Verbandsgemeinde zahlen müssen. Zweitens: Keine neuen Schulden machen. Und drittens: Die alten Schulden abbauen. Außerdem konnten mit diesem Jahresabschluss die Verluste, die für die Kommune im Jahr 2008 durch Abschaffung der Hauptschule und Umwandlung in eine Realschule plus, die in Trägerschaft des Kreises ist, ausgeglichen werden. Darüber hinaus habe es der Rat durch maßvolles Wirtschaften geschafft, die Schulden seit 2009 von etwas mehr als sechs Millionen Euro auf nun fünf Millionen Euro zu verringern. „Die Verbandsgemeinde ist auf einem guten Weg“, sagte die Verwaltungschefin. Als Beispiel nannte Klein die Investition in eine neue Schlauchwaschanlage für die Feuerwehr Maxdorf, die fortgesetzte energetische Sanierung der Waldsporthalle in Maxdorf sowie den Abschluss des Hochwasserschutz-Projekts am Erlengraben in Fußgönheim. „All dies konnten wir aus den vorhandenen Mitteln finanzieren, eine Darlehensaufnahme war damit nicht erforderlich“, sagte sie. Darüber hinaus konnten Ausgaben und Zinsen günstig umgeschuldet werden, was sich positiv auf den Haushalt ausgewirkt habe. Nicht zuletzt habe es sich die Kommune leisten können, die Umlage um einen halben Punkt auf 34,5 Prozent zu senken. Zu den Zahlen: Die Bilanz 2014 der Verbandsgemeinde hat ein Volumen von rund 29,5 Millionen Euro. Das Jahresergebnis weist einen Überschuss von 1,3 Millionen Euro aus. Das Eigenkapital hat sich im Jahr 2014 von rund 5,2 Millionen Euro zu Beginn auf etwa 7,3 Millionen Euro am 31. Dezember erhöht. Der Überschuss im Finanzhaushalt, der die Zahlungsströme auf dem Konto der Verwaltung wiedergibt, beträgt 274.000 Euro. Um diesen Betrag erhöht sich die sogenannte Einheitskasse der Verbandsgemeinde auf 658.000 Euro. Aus dieser können die Ortsgemeinden unter anderem kurzfristige und günstige Kredite erhalten. Der Rat stimmte dem Zahlenwerk geschlossen zu. Das Gremium entschied auch, dass die Kassenbestände der Gemeinden, des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde und des Abwasserzweckverbands Lambsheim dieses Jahr mit 0,025 Prozent von der Verbandsgemeinde verzinst werden. 2014 lag der Satz, der jedes Jahr beschlossen wird, bei 0,15 Prozent. (mamü)