Pirmasens Zurück in der Eliteklasse für C-Junioren-Fußballer
Pirmasens. Der JFV Rhein-Hunsrück, der FC Homburg und der FK Pirmasens sind die Aufsteiger in die C-Junioren-Regionalliga Südwest, die höchste Klasse für U15-Fußballer. Dort treffen sie unter anderem auf den Nachwuchs der Proficlubs Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Saarbrücken.
„Wir können uns mit den Großen nicht messen. Die haben 18, 19 Spieler auf dem höchsten Niveau, während bei uns Spieler dabei sind, die den Drei-Klassen-Sprung von der Kreisliga in die Regionalliga probieren“, fordert der Trainer der FKP-C-Junioren, Gerhard Lorett, Geduld für sein Team ein. „Wir wollen versuchen, uns in der Regionalliga zurechtzufinden und mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt Lorett. „Besonders im individual-taktischen Bereich liegt noch viel Arbeit vor uns. Da sind uns die großen Vereine natürlich voraus“, weiß Lorett, woran er und Co-Trainer Daniel Tretter noch ansetzen müssen. Lorett: „In den Vorbereitungsspielen wurde schon deutlich, dass sich die Jungs noch gar nicht richtig einschätzen können. Sie müssen noch lernen, ihre Leistung richtig einzuordnen, ohne sich dabei zu über- oder unterschätzen.“ Gegen den FC Homburg (3:2), die Obere Saar (2:2 nach einer Trainingseinheit davor) und gegen die U14 des 1. FC Kaiserslautern (4:3) waren es Spiele auf Augenhöhe. „Ein Gegner von einem anderen Stern“ sei dagegen der Karlsruher SC gewesen, kommentiert Lorett das 0:7 gegen die Badener, die sich in der Regionalliga Süd mit Bayern München, der TSG Hoffenheim, dem FC Augsburg, dem VfB Stuttgart oder dem 1. FC Nürnberg messen. „Ein Plus ist: Unsere Jungs sind willig und lernbereit. Da lässt sich einiges bewegen“, ist Lehrer Lorett überzeugt, dass sein Team noch „Luft nach oben hat“. Seine beiden Torhüter sind neu beim FKP. Sascha Müller kam vom SC Hauenstein, Marc Voborsky vom JFV Nord-West-Pfalz. Müller sei körperlich weiter und sehr ehrgeizig. Voborsky trainiere im DFB-Nachwuchsstützpunkt in Mackenbach. Vom JFV Nord-West-Pfalz wechselten zudem die beiden Mittelfeldspieler Marcel Bayer und Lucca Speiser zum amtierenden Verbandspokalsieger. Bisher das Trikot des Karlsruher SC trug Daniel Kopf. „Er wohnt in Queichhambach und ist ein gut ausgebildeter Fußballer mit dem Auge für die Situation“, lobt ihn sein neuer Trainer. Paul Lemcke ist ein Spieler, der den Sprung von der Kreisliga versucht. Lorett: „Er hat den Vorteil, dass er körperlich schon ausgereift und beidfüßig stark ist.“ Bei einem weiteren Neuzugang sieht sich Lorett, einst lange Jahre Spieler und Trainer beim FC Fehrbach, an frühere Zeiten erinnert. Denn Lars Grünfelder kommt nicht nur aus Fehrbach, sondern ist auch noch der Neffe des langjährigen FCF-Goalgetters Heini Grünfelder. „Der geht Tempo, sucht die Zweikämpfe und hat Biss – genau wie sein Onkel“, berichtet Lorett. Also seien auch in diesem Fall die Voraussetzungen gut, den Quantensprung in die Regionalliga zu schaffen. Der einzige Spieler im 19-köpfigen Kader der FKP-U15, der nicht dem älteren C-Junioren-Jahrgang (2001) angehört, ist Alexander Zeitz. „Er ist sehr talentiert und körperlich schon so weit, dass er im älteren Jahrgang keine Probleme hat“, bescheinigt ihm sein Trainer. Zum Saisonstart gastiert der FKP heute (Anstoß: 14.30 Uhr) bei Eintracht Trier. Zum ersten Heimspiel erwartet „die Klub“ am Samstag, 12. September, den TSV Schott Mainz um 17 Uhr, in Höheischweiler. Der Kader Tor: Sascha Müller, Marc Voborsky. Abwehr: Janis Schira, Tim Schadrin, Nico Rüdiger, Eric Mayer, Noah Buchmann, Luca Schmidt, Maurice Schmitt, Tim Rottmann. Mittelfeld: David Wagner, Marcel Bayer, Lucca Speiser, Daniel Kopf, Elias Kaiser. Angriff: Lars Grünfelder, Leon Schröder, Paul Lemcke, Alexander Zeitz.