Pirmasens Weshalb das „Mittendrin“ weiterhin 60.000 Euro im Jahr bekommt

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Landes-Sozialminister Alexander Schweitzer hat am Mittwoch das Begegnungszentrum „Mittendrin“ des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche der Pfalz besucht. „Besonders haben mich die Vielfalt des Angebotes und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen beeindruckt“, wird Schweitzer in einer Pressemitteilung seines Ministeriums zitiert. Im „Mittendrin“ in der Hauptstraße 60 erhalten armutsgefährdete und sozial benachteiligte Menschen Unterstützung und Beratung. Dabei werden sie auch eingebunden. „Mit diesem Angebot der Diakonie wird aktive Teilhabe im Sozialraum ermöglicht“, so Schweitzer.

Ein Ort des Zusammenhalts

Das Begegnungszentrum „Mittendrin“ wird im Rahmen der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung seit 2020 vom Sozialministerium als „Ort des Zusammenhalts“ jährlich mit 60.000 Euro gefördert, dem maximalen Förderbetrag. „Aufgrund der guten Erfolge und der innovativen Ausgestaltung des Angebotes plant das Sozialministerium, die Förderung für die Jahre 2022 und 2023 fortzuführen“, erklärt Schweitzer. Sogenannte Orte des Zusammenhalts sind Projekte, die Armutsursachen und Armutsfolgen bekämpfen. Bei den geförderten Maßnahmen soll die Nähe zu Bürgern eine wichtige Rolle spielen, damit die Angebote niedrigschwellig erreichbar sind.

Die Bedeutung solcher Initiativen in der Armutsbekämpfung habe sich auch im Beteiligungsprozess „Armut begegnen – gemeinsam handeln“ und bei der vom Sozialministerium ausgerichteten Armutskonferenz im Oktober gezeigt. Schweitzer dankte „allen hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen im ,Mittendrin’ für die gute und engagierte Arbeit für die betroffenen Menschen“.

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