Boule
Wertvoller neunter Platz für die Hauensteiner Boulefreunde
„Wir sind am Sonntagmorgen im Achtelfinale einfach nicht auf Touren gekommen“, berichtete Merz. Sein Team habe nach der Anreise am Morgen nicht „wie gewohnt ins Spiel gefunden“. So ging das Match gegen eine Triplette aus Köln mit 11:13 verloren. „Schade, das war unnötig“, kommentierte Thomas Merz die knappe Niederlage, die das Aus im Turnier und Platz neun bedeutete. Mit dieser Platzierung waren die Hauensteiner bestes rheinland-pfälzisches Team, sicherten dem Landesverband einen weiteren Startplatz bei den deutschen Meisterschaften 2024. Für Birgit und Ede Wagner sowie Thomas Merz bedeutet die Platzierung in den Top Ten die direkte Qualifikation für die Titelkämpfe im nächsten Jahr.
Am Samstag war das Team aus der Wasgaugemeinde schnurstracks durch die Poule-Runde und die sich anschließenden K.-o.-Spiele marschiert. In den Poule-Matches gab es zwei Siege: Ein Team aus Wiesbaden und Wörsdorf (Hessen) wurde mit 13:9 bezwungen, gegen die Freunde aus Marl-Lüdinghausen (NRW), die schon öfter am Hauensteiner Bouleplatz gespielt hatten, gab’s ein 13:10. Man ersparte sich so die sogenannte Barrage, hatte aber eine lange Pause.
Danach gelang gegen eine Triplette aus Tübingen und Gutach ein 13:11, ehe in einem spektakulären Match eine hessische Kombination aus Rüsselsheim und Crumstadt mit 13:12 besiegt wurde. Hier lagen die drei Hauensteiner schon mit 7:12 zurück und schafften in einer Aufnahme gleich sechs Punkte, die zum knappen Sieg reichten.
Deutsche Meister wurden Bernd Lubitz, Berthold Ulrich (Diaboulo Bochum) und Thomas Gietmann (Altstadtfreunde Bonn), die im Finale eine Kombination aus Hannover und Braunschweig bezwangen.