Sportler im Advent Werner Frankenstein (Radsportverein Pirmasens): Wunsch nach mehr Gesprächen

Kommissär bei vielen Rennen: Werner Frankenstein.
Kommissär bei vielen Rennen: Werner Frankenstein.

Der Advent ist eine Zeit der Besinnung aufs Wesentliche, in diesem Jahr vielleicht – wie im Vorjahr – noch mehr als je zuvor. Die RHEINPFALZ hat Sportler aus der Region nach ihren Wünschen gefragt. Heute: Werner Frankenstein, Vorsitzender des Radsportbezirks Westpfalz aus Pirmasens.

Der 73-Jährige, der zudem seit 32 Jahren als Vorsitzender den 1. Radsportverein Pirmasens führt und auch als Kampfrichter (Kommissär) auf vielen Radsportveranstaltungen unterwegs ist, wünscht sich, dass im nächsten Jahr wieder viele Gespräche ermöglicht werden. „Alle Sportler pflegen die Kontakte bei den Veranstaltungen. Inzwischen ist alles abgebrochen“, bedauert der Pirmasenser Rechtsanwalt. „Ich wünsche mir, dass das alles wieder auflebt.“

In Bezug auf seine Kommissärstätigkeit merkt er an: „Lernen geht nicht nur mit Theorie. Man muss auch mal auf den Rennen sein und sehen, wie es im Realen abläuft.“ Er sorgt sich daher um den Kampfrichternachwuchs. Aber selbst die Theorie sei derzeit schwierig an den Mann zu bringen. „Wen darf ich zu einer Schulung eigentlich einladen, wer darf überhaupt kommen?“, fragt er sich. Alle warten ab. Er hofft, dass sich das 2022 wieder bessert, denn „die Gespräche auf den Rennen, die machen es aus.“

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