Pirmasens Vorläufig ohne Werner und Sauer

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Hinterweidenthal/Hauenstein. In der Fußball-Bezirksliga steht der SV Hinterweidenthal vor dem zweiten Derby in Folge. Nachdem die Elf von Trainer Dennis Jung vorigen Samstag in Dahn ein 2:2 holte, ist am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) der TV/SC Hauenstein II zu Gast.

„Da sind viele Zuschauer, da ist Leben drin, das macht Spaß: Ich freue mich auf das Spiel“, betont Jung. Er war Zeuge der Hauensteiner 1:3-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den TuS Steinbach. „Hauenstein hat ein gutes Spiel gemacht, aber vergessen sich zu belohnen“, warnt Jung vor dem aktuellen Tabellenvorletzten. Sicherlich habe der kommende Gegner das eine oder andere Problem in der Defensive. Jung: „Das wird eine schwere Aufgabe, aber zu Hause wollen wir natürlich punkten.“ Mit der bisherigen Ausbeute – drei Siege, drei Remis, zwei Niederlagen – zeigt sich Hinterweidenthals Coach zufrieden. Seine Mannschaft habe erst eine schlechte Halbzeit (in Ramstein) abgeliefert. Ansonsten sei eine positive Entwicklung zu erkennen. Gegen Hauenstein II muss Jung zwei wichtige Spieler ersetzen. Verteidiger Lukas Werner brach sich im Training vor dem Spiel in Dahn den Knöchel, im Spiel selbst zog sich Fabian Sauer einen Bänderanriss im Knie zu. „Da geht uns schon Qualität verloren“, bedauert Jung. Qualität hat zuletzt auch der TV/SCH II verloren. In acht Spielen gelang nur ein Sieg. „Im Moment ist viel Nervosität in unserem Spiel. Es überwiegt die Angst, Fehler zu machen. Vorne fehlt aktuell das Glück und hinten ganz klar die Stabilität“, nimmt Hauensteins Kapitän Oliver Sander kein Blatt vor den Mund. Dass in den letzten Wochen nicht immer Spieler aus dem Oberligakader abgestellt werden konnten, ist für Sander keine Entschuldigung: „Wir haben früher auch gute Leistungen ohne diese Unterstützung gebracht – wenn wir über den Kampf ins Spiel gefunden haben. Das funktioniert im Moment nicht so.“ Um das abzustellen, müsse jeder hart an sich arbeiten und viel trainieren. Vor dem Derby in Hinterweidenthal hält er sich bedeckt. „Ich will gar nicht groß den Mund aufreißen. Wir hatten uns viel vorgenommen und dann in Dahn gesehen, was dabei herauskommt. Jeder muss einfach hochkonzentriert ins Spiel gehen“, fordert der Kapitän. Aber natürlich freuten sich alle Spieler auf den Lokalkampf. Thorsten Riggers ist trotz seines Einsatzes am Mittwoch in der ersten Mannschaft spielberechtigt. Weiter spielen Tabellenführer FC Fehrbach muss bereits am Samstag um 16.30 Uhr bei Aufsteiger FV Weilerbach antreten. Am Sonntag, 15 Uhr, gastiert der FC Dahn beim TuS Bedesbach-Patersbach. |sep

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