Pirmasens Vorbereiten auf Zeit nach Amerikanern

Für die Entwicklung des interkommunalen Gewerbe- und Industrieparks Husterhöhe-Grünbühl hofft die Stadt auf eine Förderung durch ein Bundesprogramm.
Gestern stimmte der Hauptausschuss des Stadtrats zu, sich für das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus - Förderung von Investitionen des Städtebaus“ zu bewerben. Bis zu 90 Prozent Förderung hält Oberbürgermeister Bernhard Matheis für möglich. Für die bislang verbliebenen US-Dienststellen auf der Husterhöhe ist nach Information der Stadtverwaltung im Jahr 2018 Schluss, dann ziehen auch die letzten Amerikaner aus Pirmasens ab. Sie lassen auf der Gemarkung Pirmasens 26 Hektar und auf der Gemarkung Rodalben 27 Hektar zurück, auf dem Rodalber Gebiet können zudem weitere 14 Hektar entwickelt werden, auf denen Hallen stehen. Pirmasens und Rodalben streben die gemeinsame Entwicklung dieses zusammenhängenden Gebiets an, deshalb auch der Name „interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet 4.0 Husterhöhe-Grünbühl“. Wenn der Grünbühl hält, was sich die Kommunalpolitiker davon versprechen, könne daraus ein Konjunkturpaket für die ganz Stadt entstehen, sagte gestern Denis Clauer, Fraktionsvorsitzender der CDU. „Zukunftsweisend“ sei das Projekt vor allem deshalb, weil hier zwei Kommunen bei der Entwicklung eines Gebietes zusammenarbeiten, meinte Gerhard Hussong, Fraktionsvorsitzender der SPD. Die Gespräche mit Rodalben seien konstruktiv, bescheinigte OB Matheis. (pr)