Pirmasens Vizemeister gegen Meister 2015

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Hauenstein. Zum dritten Heimspiel in Folge erwartet Fußball-Oberligist SC Hauenstein heute um 15.30 Uhr Regionalliga-Absteiger Saar 05 Saarbrücken im Stadion am Neding.

In der Saison 2014/15 lieferten sich beide Vereine einen spannenden Zweikampf um den Oberligatitel. Zu Hause gewann Hauenstein mit 1:0. Am letzten Spieltag reiste der SCH mit einem Zähler Vorsprung in die saarländische Landeshauptstadt und unterlag vor 1750 Zuschauern mit 0:2. „Wir haben da noch was gutzumachen. Daran werde ich die Mannschaft erinnern“, betont der sportliche Leiter des SCH, Heiko Magin. Saar 05 nahm das Abenteuer Regionalliga in Angriff, Hauenstein scheiterte in der Aufstiegsrunde. Die Saarländer hatten in der vierten Liga nicht viel zu bestellen: nur zwei Siege, fünf Unentschieden und 27 Niederlagen, darunter ein 0:7 gegen den FK Pirmasens. Als abgeschlagener Tabellenletzter stieg Saar 05 ab nach nur einer Runde wieder ab. Zurück in der Oberliga, gelang dem Team von Trainer Timon Seibert (seit 2009 im Amt) in vier Spielen noch kein Sieg und belegt mit drei Punkten aus drei Unentschieden den 14. Tabellenplatz. Hauenstein holte in erst drei Spielen einen Zähler und ist Vorletzter. „Das ist ähnlich wie bei uns. Die haben auch viele neue Spieler und sind mehr schlecht als recht in die Saison gestartet“, sagt Magin. Am Mittwoch war Seibert beim 1:1 des SCH gegen Völklingen unter den Zuschauern. Beim Gastgeber steht Trainer Thomas Fichtner nach seinem Urlaub heute wieder an der Seitenlinie. Um mit einem Sieg Saar 05 in der Tabelle überholen, muss der SCH – logischerweise – mindestens ein Tor schießen, und damit tat sich der Sportclub in den bisherigen Spielen schwer. Immerhin schaffte Neuzugang Daisuke Ando am Mittwoch mit einem sehenswerten Schuss den ersten Saisontreffer Hauensteins im dritten Ligaspiel. Eventuell wird im Angriff bis zur Schließung des Transferfensters am nächsten Mittwoch noch nachgebessert. „Wenn man die bisherigen Spiele gesehen hat, wäre noch ein Stürmer nicht ganz schlecht“, sagt SCH-Präsident Carl August Seibel. Natürlich würden sich die SCH-Verantwortlichen umsehen. Aber ein Transfer mache nur Sinn, wenn er zu einer erheblichen Qualitätssteigerung führen würde: „Gute Stürmer sind teuer, und wir wollen ja auch unseren Etat einhalten. Die Chancen, dass wir einen finden, der uns wirklich weiterhilft, sind nicht allzu groß.“ |sep

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