Pirmasens Umfrage: Was landet beim deutsch-französischen Wochenmarkt in Ihrer Einkaufstasche?

Die Befragten schätzen, dass es auf dem deutsch-französischen Wochenmarkt auch Dinge gibt, die nicht alltäglich sind.
Die Befragten schätzen, dass es auf dem deutsch-französischen Wochenmarkt auch Dinge gibt, die nicht alltäglich sind.

Viele Besucher haben die Chance genutzt, beim deutsch-französischen Wochenmarkt einzukaufen. Wir wollten von ihnen wissen, was bei ihnen in der Einkaufstasche landet.

Knapp 40 Händler und Erzeuger aus der Pfalz, aus Lothringen, dem Bliesgau und dem Nordelsass haben am Samstag ihre Waren zum Kosten und Kaufen auf dem Exerzierplatz in Pirmasens angeboten.

Auf Frische, Qualität und Regionalität setzt das Paar Sandra Hüther und Hans-Peter Ulrich. Beide wohnen in Contwig und sind zum ersten Mal auf dem deutsch-französischen Wochenmarkt in der Siebenhügelstadt zu Gast, erzählen sie. „Wir sind schon ein bisschen frankophil und deshalb von solchen Märkten generell sehr angetan. Diesen hier in Pirmasens finden wir richtig toll. Es gibt etwas Ähnliches in Zweibrücken, aber viel kleiner. Die Vielfalt, die die Erzeuger in Pirmasens bieten, finden wir großartig“, sagt Hans-Peter Ulrich. Seine Partnerin Sandra Hüther ergänzt: „Wir sind erst zehn Minuten hier, haben aber schon französische Salami und feines Brot von der Bäckerei Drebes gekauft. Jetzt schauen wir, was es sonst noch so gibt.“

Hans-Peter Ulrich und Sandra Hüther
Hans-Peter Ulrich und Sandra Hüther

Die Pirmasenserin Petra Jodl ist jeden Samstag auf dem regulären Wochenmarkt und freut sich nun über das, was sie dort nicht immer zu kaufen bekommt. „Ich habe beim französischen Käse zugeschlagen und auch Schafsseife gekauft. Verschiedene Bioprodukte und Wildspezialitäten will ich auch noch kaufen. Mit den Händlern komme ich ins Gespräch, wie beispielsweise mit der Bäckerin aus dem Elsass, die heute hier ist. Ich weiß, dass sie heute wieder dieses tolle, dunkle Dinkelbrot dabei hat. Ich kenne sie schon vom letzten deutsch-französischen Wochenmarkt“, sagt Jodl.

Petra Jodl
Petra Jodl

Auch Hans-Jürgen Kopp ist bekennender Marktgänger – die deutsch-französische Variante mag er besonders, wie er betont. „Hier gibt es schöne Sachen, die man nicht immer und nicht überall findet. Käse muss es für mich sein und diese leckeren Plätzchen aus der Bretagne. Fleisch und Gemüse kaufe ich sowieso immer auf dem Wochenmarkt, das ist für mich schon zu einer kleinen Tradition geworden.“

Hans-Jürgen Kopp
Hans-Jürgen Kopp

Ingrid Steinmetz lebt schon viele Jahre in Frankreich. Am Samstag ist sie mit Freunden aus Pirmasens auf dem Exerzierplatz unterwegs. „Ich bin auf der Durchreise und habe den direkten Vergleich, was solche Märkte angeht. Der hier in Pirmasens ist gut gemacht und sehr abwechslungsreich. Ich finde hier alle Sachen, die ich zuhause bei mir auch auf dem Markt finde“, berichtet sie.

Ingrid Steinmetz
Ingrid Steinmetz

Ihre Freundin Waltraud Zink genießt am Samstag auf dem Exerzierplatz vor allem die Atmosphäre. „Ich habe nichts Bestimmtes zum Kaufen im Sinn, sondern schlendere eher über den Markt und fühle mich tatsächlich ein bisschen, als wäre ich über die Grenze gefahren. Nachher werde ich – wie üblich – noch Obst und Gemüse kaufen, vielleicht noch etwas Käse beim Franzosen oder geräucherten Knoblauch. Diesen Markt halte ich für eine Bereicherung für Pirmasens“, sagt Zink.

Waltraud Zink
Waltraud Zink

Jürgen Deis möchte Wild und Fisch auf dem deutsch-französischen Wochenmarkt erwerben. „Ich liebäugele auch mit dem Gebäck aus der Bretagne. Das sieht sehr gut aus. Ich freue mich, dass ich hier Spezialitäten kaufen kann, die ich sonst nirgendwo finde. Das Baguette aus Frankreich schmeckt auch ganz anders als das deutsche. Auch das werde ich noch kaufen“, so Deis.

Jürgen Deis
Jürgen Deis
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