Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TV Thaleischweiler: Andreas Eger ist Spielmacher und Torjäger

Schon sein Vater spielte lange Jahre im Rückraum für den TV Thaleischweiler: Andreas Eger.
Schon sein Vater spielte lange Jahre im Rückraum für den TV Thaleischweiler: Andreas Eger.

In der Verbandsliga steht für den TV Thaleischweiler am Samstag das Derby gegen Dahn an. Zuletzt behielten die „Skorpione“ hier meist die Oberhand. Andreas Eger hofft, dass es dabei bleibt. Auch ein anderes Hobby verbindet ihn mit den TVT-Torhütern.

Andreas Eger zieht im Rückraum des TV Thaleischweiler die Fäden. Er ist nicht nur Spielmacher, sondern zuletzt auch immer mehr in die Rolle des Haupttorschützen geschlüpft. „Momentan läuft es sehr gut bei mir“, sagt er dazu voller Zufriedenheit und liefert den Grund gleich mit: „Ich hatte eine gute Vorbereitung und habe dabei auch abgespeckt, von 99 Kilogramm auf 90“, erzählt der 1,80 Meter große Mittelmann im Rückraum, der oft von Defensivaufgaben entbunden wird, um sich ganz auf den Angriff zu konzentrieren.

Eger spielt erst seit der vergangenen Runde wieder Handball bei seinem Heimatverein. „Ich war zuvor im Schichtdienst. Jetzt bin ich in Pirmasens bei Profine in den Tagdienst und ins Büro gewechselt“, berichtet der Automatisierer in der Instandhaltung, der in Thaleischweiler-Fröschen lebt. Dort hat der heute 31-Jährige bei den Handball-Minis angefangen, wurde von seinem Vater Arno Eger, der selbst lange Jahre für den TVT im Rückraum aufgelaufen war, und Dieter Semar bis zum Wechsel in die Männermannschaft durchgehend trainiert.

Eger freut sich aufs Derby gegen Dahn

Auch Mutter Hannelore ist eine ehemalige Handballerin, seine beiden Schwestern aber waren von dem Mannschaftssport nicht so sehr begeistert, dass sie heute auf längere Karrieren zurückblicken können. Das könnte bei Andreas Egers Nichte anders laufen: Die ist mit viel Enthusiasmus bei den TVT-Minis dabei, Onkel Andreas kümmert sich nun um das handballerische Fortkommen und die Fortsetzung der Familientradition.

Bei Andreas Eger ist vor der Partie am Samstag (19 Uhr) in der IGS-Halle gegen den TV Dahn „die Derbystimmung voll da“. Er geht davon aus, dass Thaleischweiler mit Ausnahme von Marcin Waryas komplett antreten wird: „Dann läuft es hoffentlich so wie gegen die HSG Trifels.“ Wenngleich er natürlich nicht wieder mit einer Beule am Kopf und Schmerzen am Arm aus der Halle gehen möchte. Dann schon eher mit zwei Punkten. Dazu wird er seine Stärken im Spielverständnis und als Torjäger einbringen. Über eigene Schwächen mag er hingegen nicht sprechen, sagt da aber über seine Mannschaft: „Wir brauchen mehr Zusammenhalt, den versuche ich auch immer wieder zu fördern.“

Motorradtouren mit den Torhütern

In der Mannschaft gehört er zu einer Clique, die ein weiteres gemeinsames Hobby eint und das auch immer wieder gemeinsam betreibt: Motorradfahren. Mit den Torhütern Daniel Scherer und Marco Fasco geht es öfter auf Touren durch den Pfälzerwald, hoch zur Mosel oder ins Mandelbachtal im Saarland. Weil Fasco und er dabei eine Funkverbindung im Helm haben, wird auch da mal über Handball geplaudert. Nach zwei Stunden folgt meist eine Pause mit einem gemeinsamen Essen. Dann fährt Eger auf seiner BMW, einem Naked Bike, wieder zurück.

„Ich habe nicht vor, langsamer zu machen“, sagt Eger. Bezogen hat er diese Aussage aber auf den Handball, nicht aufs Motorrad, wo die Gruppe meist eher gemäßigt unterwegs ist. Alleine schon deshalb, weil Fasco ein dreirädriges Gefährt nutzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

AUSSERDEM SPIELEN

Frauen-Pfalzliga: TuS Kaiserslautern-Dansenberg - FSG Hauenstein/Rodalben (Samstag, 19 Uhr)

Männer-Verbandsliga: HSG Dudenhofen/Schifferstadt II - TS Rodalben (Samstag, 17 Uhr).

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