Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TS Rodalben bleibt 14 Minuten ohne Treffer

Nach seinem Treffer zur 5:2-Führung ging bei der TSR lange gar nichts: Max Hubele.
Nach seinem Treffer zur 5:2-Führung ging bei der TSR lange gar nichts: Max Hubele.

Zweite Niederlage im dritten Heimspiel: Die dezimierte TS Rodalben verlor am Samstagabend in der Handball-Pfalzliga mit 18:29 (7:16) gegen die HSG Friesenheim/Hochstadt III.

„Es fehlt noch die Abstimmung. In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, dass wir noch Handball spielen können. Wir dürfen nicht die Köpfe hängenlassen. Ein knapperes Ergebnis wäre in Ordnung gewesen“, befand TSR-Trainer Jonas Baumgart nach dem Spiel.

Nur zwei Auswechselspieler

Die Anfangsphase gehörte seinem Team, dem nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen. Mit variablem Spiel, einem gut aufgelegten Pascal Glöckner im Tor und einer aggressiven Deckung schien die Turnerschaft zum Erfolg zu kommen. Nach neun Minuten erzielte Max Hubele mit einer Energieleistung das Tor zur 5:2-Führung. Dann wurde die Abwehr immer löchriger. Ballverluste, die der Gegner zu Kontertoren nutzte, häuften sich. In der 16. Minute stand es 5:8 (16.). Baumgart nahm eine Auszeit, die aber nicht fruchtete. Glöckner verhinderte mit tollen Paraden noch Schlimmeres. Nach 14-minütiger Torflaute warf Dirk Buchheit zum 6:12 (23.) ein.

Glöckner hält drei Siebenmeter

In der zweiten Hälfte verbesserte sich das Abwehrverhalten der TSR. Vorne dagegen wurden zu viele Bälle verworfen. So blieb es beim deutlichen Rückstand. Glöckner hielt in der 39. Minute beim Stand von 8:20 den dritten Siebenmeter. Danach machte er Platz für den jungen Frederic Brödel, der ebenfalls einen Siebenmeter entschärfte.

Lob von Ex-Nationalspieler

Der Trainer der HSG, der ehemalige slowakische Nationalspieler Gabriel Schmiedt, zog folgendes Fazit: „Wir wussten, dass die TSR angeschlagen ins Spiel gehen wird und haben uns auf die Abwehr konzentriert. Bis auf die ersten acht Minuten haben wir gut gespielt. Mein Lob geht an beide TSR-Torhüter, die einen guten Job gemacht haben.“

SO SPIELTEN SIE

TS Rodalben: Glöckner, ab 40. Brödel - Max Hubele (6/2), Buchheit (2), Matheis (4) - Haury (2), Groß (1) - Timm Hubele (2); Schäfer (1), Saradeth

Spielfilm: 5:2 (9.), 6:12 (23.), 7:16 (Halbzeit), 9:20 (41.), 15:24 (52.), 18:29 (Ende) - Zeitstrafen: 5 - 6 - Rote Karte: Jagenow (3. Zeitstrafe) - Siebenmeter: 2/2 - 7/4 - Beste Spieler: Glöckner, Max Hubele - Milic, Dorra, Reis - Zuschauer: 140 - Schiedsrichter: Quadt/Schwarz (Edigheim/Kandel).

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