Pirmasens Transferposse: Oestreicher gesperrt

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«HERSCHBERG.»Eine Transferposse hat dafür gesorgt, dass der in der Winterpause vom SV Burgalben zum SV Herschberg gewechselte Jannik Oestreicher diese Saison nicht mehr spielen darf. Morgen (Anstoß: 15 Uhr) erwartet der SVH den Ludwigshafener SC zum Kellerderby der Fußball-Verbandsliga an der Saalstadter Straße.

Das defekte Faxgerät oder eine zu spät abgesandte E-Mail ist immer wieder Thema zum Ende einer Transferperiode. Beim SV Herschberg gab es etwas Neues aus der Serie missglückter Spielerwechsel. „Das Verhalten des SV Burgalben fanden wir nicht so gut. Für den Jungen ist das sehr ärgerlich“, sagt Uwe Gessner, seit Februar neu im Herschberger Vorstand neben Uli Salzmann. Denn der SVB habe seinem bisherigen Spielertrainer Jannick Oestreicher, nachdem die Ablöse verhandelt und der Transfer zum SVH eigentlich bereits in trockenen Tüchern gewesen sei, die Freigabe vorerst verweigert. Erst Anfang Februar, also nach Ende der Wechselfrist, sei die Zustimmung des B-Klasse-Vereins gekommen – zu spät nach den Statuten des Südwestdeutschen Fußballverbands (SWFV). „Auch die Aufnahme als Vertragsamateur beim SV Herschberg haben die Burgalber verweigert“, ärgert sich Gessner, auch weil Oestreicher in der Winter-Vorbereitung durch seine guten Leistung gehörig beeindruckt hatte. Gessner: „Es gab einen umfangreichen Schriftverkehr zwischen dem SWFV und Herschberg. Aber der Spieler bleibt gesperrt.“ Nicht zuletzt wegen Oestreichers Sperre hat SVH-Trainer Peter Rinner nicht genügend Personal zur Verfügung. Bei der 0:9-Klatsche am vergangenen Samstag beim FC Arminia Ludwigshafen standen ihm gerade einmal 13 Akteure zur Verfügung. Zu allem Überfluss fällt Ex-Regionalliga-Torhüter Mirko Bitzer wegen eines Aufenthalts in Thailand bis Anfang April aus. „Er hat trotz der vielen Gegentore gegen Ludwigshafen viele Ruhe ausgestrahlt und gut organisiert“, lobt Rinner den 43-jährigen Winterneuzugang. Dafür wird Jan Maurer, der verletzungsbedingt schon lange nicht mehr auf dem Feld stand, morgen Nachmittag das Tor des SVH hüten. „Für uns geht es jetzt erst richtig los“, zeigt sich der SVH-Trainer gewohnt optimistisch, obwohl er am Sonntag den Vorletzten vom Rhein in der Favoritenrolle sieht. Verzichten muss Rinner auch weiterhin auf Max Leis, der sich einer Operation am Fuß unterziehen musste. „Ich hoffe, wir bekommen eine gute Mannschaft für Sonntag zusammen“, sieht Rinner trotz der Personalprobleme Chancen, gegen den LSC ein gutes Ergebnis einzufahren.

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