Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SVN Zweibrücken und SC Busenberg: Keiner will Favorit sein

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Im zweiten Halbfinale des Fußball-Kreispokals empfängt der SC Busenberg den SVN Zweibrücken. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr.

Auch wenn der SVN als Spitzenklub der A-Klasse West in den Wasgau zum Tabellenersten der B-Klasse, Gruppe C, reist: „Favorit sind wir nicht“, sagt Andreas Hergert, im achten Jahr Coach des Ex-Regionalligisten. Zum einen nicht, weil Busenberg mit der SG Waldfischbach/Burgalben den Primus der A-Klasse West aus dem Pokalrennen geworfen hat und zum anderen, weil es das Coronavirus derzeit auf die Niederauerbacher abgesehen hat. Sieben Stammkräfte seien infiziert, so Hergert. Da trete die Vorfreude auf den Pokalkampf hinter die Sorge um die Spieler zurück.

Noch am Montag schien eine Absage der Partie oder zumindest eine Verlegung eine Option. Seit mehreren Wochen grassiert das Virus trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wie Tests vor jedem Training, An- und Abreise zum Training ohne Sportheimbesuch oder Duschen und einem hohen Anteil an geboosterten Spielern im und rund um das Team. Zudem: „Wir haben in dieser Saison zweimal gegen Waldfischbach/Burgalben gespielt und zweimal verloren. Und Busenberg hat eben die Waldfischbacher aus dem Pokal geworfen. Muss ich mehr sagen?“, fragt Hergert. Der Zweibrücker Coach hat Busenbergs 2:0-Sieg im Derby gegen Erfweiler gesehen und konnte keine Schwäche erkennen.

Busenbergs Klubchef Breitsch: Wir sind Außenseiter

„Wir spielen in der B-Klasse und sind daher Außenseiter“, legt sich dagegen Busenberg Vorsitzender Philipp Breitsch fest, „zumindest rein nominell“. Aber: Sein Team habe sich auch gegen Waldfischbach durchgesetzt, und: „Es ist Pokal.“ Und Busenberg hat mit Ex-Oberliga-Spieler Felix Burkhart einen außergewöhnlich guten Kicker in den Reihen. Burkhart schoss in 15 Spielen schon 36 Tore.

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