FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel SV Hinterweidenthal: Die Werners, eine echte Fußballerfamilie

In Hinterweidenthal als Innenverteidiger gesetzt: Lukas Werner (links), hier mit dem gerade von der TSG Hoffenheim II zu 1860 Mü
In Hinterweidenthal als Innenverteidiger gesetzt: Lukas Werner (links), hier mit dem gerade von der TSG Hoffenheim II zu 1860 München gewechselten Tim Linsbichler.

Der SV Hinterweidenthal und die Familie Werner gehören untrennbar zusammen.

Lukas Werner ist eine feste Größe in der Innenverteidigung des Fußball-Landesligisten. Vater Axel fungiert als Mannschaftsbetreuer und Schriftführer, Mutter Bettina hat das Amt der Kassenführerin inne. „Wir sind eine absolute Fußballerfamilie. Wenn wir zusammen am Tisch sitzen, gibt es kaum ein anderes Thema – sehr zum Leidwesen meiner Freundin“, ulkt der 25-jährige Lukas, dessen Schwester Lina in der Frauen-Regionaliga für Rot-Weiß Göcklingen spielt.

Vater war erster Trainer

Der angehende Grundschullehrer, der im Januar sein Referendariat in Kaiserslautern beginnt, bezeichnet sich als Ur-Hinterweidenthaler. Fast immer spielte er in seinem Heimatverein Fußball; nur in der B-und A-Jugend war er beim SC Hauenstein. Sein Vater Axel bei den Bambini, dann Bernd Jung, Ralf Riehmer und Klaus Wagenblatt hießen seine Trainer in der Jugend. Bei den Herren traf Werner erneut auf Bernd Jung. Der aktuelle Coach des SVH, Denis Jung, kann sich nun im vierten Jahr über Werners Dienste als umsichtiger und spielstarker Verteidiger freuen.

Drei Kreuzbandrisse

Auch insgesamt drei Kreuzbandrisse konnten Werner nicht stoppen. „In der B-Jugend habe ich nicht so oft gespielt. Da riss zweimal das Kreuzband im rechten Knie. Am 19. Oktober letzten Jahres war dann mal das linke Knie dran“, erzählt Werner mit Humor. Auch dank der Übungen in Pirmasens bei Michael Fabacher, dem ehemaligen Reha-Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, sei jetzt wieder alles top.

Ligastart nicht optimal

Mit dem bisherigen Abschneiden in dieser Saison ist der Hinterweidenthaler nicht ganz zufrieden. Der Punkt beim TSC Zweibrücken sei noch okay gewesen, bei der anschließenden Heimniederlage gegen die SG VB Zweibrücken/Ixheim sei für den Landesliga-Neuling der personelle Aderlass zu groß gewesen. „Bei den Pokalerfolgen gegen die Landesligisten Bundenthal und Hauenstein hat man gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir komplett sind“, betont Werner. Allerdings sei klar geworden, dass individuelle Fehler in dieser Klasse eher als in der Bezirksliga bestraft werden. Trotz der vier Gegentreffer in zwei Ligapartien ist der Abwehrspieler mit der Defensivleistung im Großen und Ganzen zufrieden.

Samstag gegen Hermersberg

Am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) empfängt Hinterweidenthal den SV Hermersberg. Über dessen jüngste Heimniederlage gegen Hauenstein sei er etwas erstaunt gewesen, sagt Werner, denn: „Hermersberg erwarte ich mit Eppenbrunn zusammen ganz vorne.“

Abstiegskampf

Seine eigene Mannschaft sieht er im Kampf um den Klassenverbleib. „Natürlich ist es ein Ziel, letztlich über dem Strich zu landen. Das wäre wirklich cool. Aber das wäre auch sehr ambitioniert und wir wissen, dass das sehr schwer wird – gerade weil wir zu Hause gegen Zweibrücken verloren haben“, weiß Werner.

WEITERE LANDESLIGASPIELE

Samstag, 17 Uhr: SC Hauenstein - FC Fehrbach

Sonntag, 15 Uhr: SF Bundenthal - TSC Zweibrücken.

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