FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel SV Hermersberg: Die Leiden des Miguel Deho

Hat diese Saison noch keine Minute für den SV Hermersberg in der Verbandsliga gespielt: Miguel Deho (vorne).
Hat diese Saison noch keine Minute für den SV Hermersberg in der Verbandsliga gespielt: Miguel Deho (vorne).

Vor einer Woche ist Miguel Deho, Abwehrjuwel des Fußball-Verbandsligisten SV Hermersberg, wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Nach einem Mittelfußbruch hatte er seit Saisonbeginn pausieren müssen.

„Der Bruch ist schneller verheilt, als wir gedacht haben. Ich darf jetzt normal belasten“, berichtet Deho und fügt hinzu: „Ich könnte auch spielen, aber das macht noch wenig Sinn. Ich muss mich Stück für Stück wieder aufbauen. Vielleicht reicht es aber für einen Kurzeinsatz. Ich denke schon, dass ich im Spiel beim ASV Fußgönheim im Kader bin.“

Viel Lehrgeld bezahlt

In besagter Partie bei den ebenfalls im Tabellenkeller stehenden Vorderpfälzern (Anstoß: Samstag, 16 Uhr) sei er auf jeden Fall bei der Mannschaft, notfalls auch nur als Zuschauer. „Ich bin bei 60 bis 70 Prozent. Das merke ich bei den Trainingseinheiten. Konditionell bin ich schon noch hinten dran“, erzählt der 24-jährige Bürokaufmann. Er habe in den vergangenen Wochen gelitten, da er seiner Mannschaft, die viele leichte Fehler machte, „nicht helfen konnte“. Jedes der Gegentore habe ihm, auch weil sie teils so einfach fielen, „wehgetan“. Er wolle nun schnellstmöglich „der Abwehr mehr Stabilität geben“. Bei den bisher 32 Gegentreffern, die das Liga-Schusslicht schon eingeschenkt bekam, sah er, dass seine Mannschaft viel Lehrgeld bezahlt habe.

„Die letzte Runde haben wir in der Landesliga gespielt, die hat auch Niveau. Aber da haben wir in der kompletten Aufstiegsrunde so viele Tore bekommen wie jetzt schon. So langsam müssen wir an den Zeitpunkt kommen zu lernen“, erhofft sich der in Hermersberg wohnende Deho für den Aufsteiger bestenfalls schon Zählbares aus dem Spiel in Fußgönheim.

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