Pirmasens Studentenwohnheim kann sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen

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Während andere Studierendenwerke Probleme mit der Auslastung ihrer Wohnheime haben, kann das Kaiserslauterer Studierendenwerk für das Pirmasenser Wohnheim auf der Husterhöhe Vollauslastung vermelden. „Es ist voll“, betonte auf Anfrage die stellvertretende Geschäftsführerin Sigrid Henkel.

Ihre Landauer Kollegen wären froh über die Pirmasenser Verhältnisse. Dort nutzen die Studenten die aktuelle Lage, die nicht zur Präsenz an der Universität verpflichtet, und sparen sich die Miete für die Studentenbude. 40 Prozent der Zimmer stehen leer, was das Mainzer Wissenschaftsministerium auf die Idee brachte, die Zimmer zur Vermietung an Touristen freizugeben. Von solchen Zuständen ist das Kaiserslauterer Studierendenwerk weit entfernt, wie Henkel versichert. Das Pirmasenser Wohnheim sei generell immer gut ausgelastet. Die Frage nach einer eventuellen Erweiterung, wenn sogar in schwierigen Zeiten wie aktuell kein freies Zimmer zu haben ist, wollte Henkel nicht beantworten. Das Studierendenwerk habe derzeit keine Pläne für eine Erweiterung am Pirmasenser Standort.

Das Pirmasenser „Studierendenwohnheim VIII“, so der offizielle Name, wurde 2009 nach einjähriger Bauzeit in der Marie-Curie-Straße eingeweiht. Es verfügt über 104 Appartements, die alle eine Fläche von 20 Quadratmetern haben. Dusche, Möblierung, WC und Kochnische finden sich in den kleinen Wohnungen, die allesamt Internetanschluss haben, Parkplätze, Waschraum und Trockenraum im Keller sowie einen Fahrradkeller. Der Mietpreis beträgt laut Studierendenwerk 260 bis 285 Euro inklusive aller Nebenkosten.

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