Pirmasens Star der Leinwand: Hanna Binke

Die Nachwuchsdarstellerin Hanna Binke verkörpert aktuell zum dritten Mal das Mädchen Mika im neuen „Ostwind“-Pferdeabenteuer, ist ansonsten aber filmisch ein noch ziemlich unbeschriebenes Blatt. Zwar ist die Mutter der 1999 geborenen Berlinerin eine Schauspielerin, doch zum Film kam Hanna, die mit Nachnamen eigentlich Höppner heißt, durch Zufall. Mit neun Jahren begleitete sie ihre Schwester zu einer Schauspiel-Agentur, wurde dann aber selbst unter Vertrag genommen. Die jetzt 18-Jährige, die nie Schauspielunterricht bekam, war erstmals in einer Folge der TV-Serie „SOKO Wismar“ zu sehen und trat in weiteren kleinen Fernsehrollen, etwa in der Serie „Das Traumhotel“ und den TV-Filmen „Die geerbte Familie“, „Carl & Bertha“, „Engel der Gerechtigkeit“ und „Robin Hood und ich“ auf. In diesem Jahr war sie auf der kleinen Leinwand zuletzt im ZDF-Melodram „Frühling – zu früh geträumt“ als ungewollt schwangere Teenagerin zu sehen. Ihr Kinodebüt feierte sie 2011 mit einer kleinen Rolle im hochgelobten Neonazi-Drama „Kriegerin“. Seit 2013 spielt Binke mit rot gefärbten Haaren in den bisher drei „Ostwind“-Filmen die pferdebegeisterte Mika und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Privat ist der Teenager keine Pferdenärrin: Reitunterricht bekam Binke erst zwei Monate vor Drehbeginn. Binke will zwar weiterhin als Schauspielerin arbeiten, doch im Moment geht bei der Elftklässlerin die Schule vor. Und bisher konnte sie, da sie meistens in den Sommerferien drehte, Schule und Film unter einen Hut bringen.