Münchweiler Stück über Alzheimer bei den Gräfensteiner Theaterspielen

Angela Roy und Peter Kremer spielen eine Alzheimer-Liebesgeschichte,
Angela Roy und Peter Kremer spielen eine Alzheimer-Liebesgeschichte,

Das Theater A.gon aus München bringt mit „Das Schönste kommt zum Schluss“ eine Alzheimer-Liebesgeschichte in die Westpfalz.

Eigentlich heißt das Zwei-Personen-Stück „Das Schönste kommt zum Schluss oder Gemeinsam ist Alzheimer schöner“ und stammt von Peter Turrini. Es wird mit Peter Kremer und Angela Roy am Samstag, 5. April, 20 Uhr, bei den Gräfensteiner Theaterspiele“ im Bürgerhaus Münchweiler aufgeführt. Wegen der immer noch defekten Heizung in der Halle der Rodalber Mozartschule musste man an einen anderen Ort ausweichen.

Und das spielt sich auf der Bühne ab: Er und sie haben ihr Leben miteinander verbracht. Jetzt sitzen sie in einer Seniorenresidenz. Sie erinnern sich an die Szenen ihrer Ehe oder vielmehr: Sie durchleben sie. Glücksmomente, Verletzungen, Höhenflüge, Abgründe. Auch wenn die Beiden immer vergesslicher werden, sie einander Dinge vorwerfen, die sie gar nicht miteinander erlebt haben, weil sich die Erinnerung mehr und mehr verfälscht. Könnten diese zwei Alten noch einmal von vorne anfangen, sich schüchtern ineinander verlieben, als wären sie einander noch nie begegnet? Peter Kremer ist bekannt aus der Fernsehserie „Siska“, in welcher er 56 Episoden lang die Haupt- und Titelfigur Peter Siska verkörperte. Angela Roy drehte schon über 150 Filme und Serien, spielte Theater und musikalische Abende. Karten gibt es in Rodalben in der Hobbytique/Leseratte Nikolaus, in der Tourist-Info im Rathaus, Telefon 06331 234180, E_Mail: tourist@rodalben.de, und bei Lotto Schneider, in Münchweiler im Blumenhaus Pfundstein.

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