Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel SpVgg Waldfischbach/Burgalben: Aufstieg in Landesliga keine Utopie, aber auch kein Muss

Dennis Scherrer (weißes Trikot) und seine Teamkollegen von der Spielvereinigung Waldfischbach/Burgalben erwarten am Sonntag den
Dennis Scherrer (weißes Trikot) und seine Teamkollegen von der Spielvereinigung Waldfischbach/Burgalben erwarten am Sonntag den Tabellenführer.

Höher als in der Bezirksliga ist in der Doppelgemeinde Waldfischbach-Burgalben noch nie Fußball gespielt worden. Das könnte sich nach der laufenden Saison ändern.

Die Spielvereinigung Waldfischbach/Burgalben belegt aktuell in der Bezirksliga Westpfalz Rang sechs mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, die SG Rockenhausen/Dörnbach, die am Sonntag um 15.15 Uhr auf dem Burgalber Rasen antreten muss. Im Falle eines Heimsieges würde die Fußball-Kooperation von SG Waldfischbach und SV Burgalben bis auf zwei Punkte an die Nordpfälzer heranrücken – und das bei einem weniger ausgetragenen Spiel.

Ziel: Platz eins bis fünf

In der Heimtabelle belegt die Spielgemeinschaft den zweiten Platz hinter Rockenhausen/Dörnbach. „Wir wollen am Sonntag unser Heimspiel gewinnen, um uns vorne festzusetzen“, sagt Gerhard Strütt, Fußball-Abteilungsleiter der SG Waldfischbach. Über einen möglichen Aufstieg in die Landesliga macht er sich nach eigenen Worten zwar Gedanken, doch stehe die Mannschaft keinesfalls unter Druck. Stemmbar sei ein Aufstieg auf alle Fälle. Strütt: „Unser Ziel ist es, um die Plätze eins bis fünf mitzuspielen. Das Potenzial dafür ist vorhanden. Genauso bin ich davon überzeugt, dass wir mit zwei, drei Verstärkungen, die wir im Übrigen auch bei einem Bezirksligaverbleib anstreben, auch im Mittelfeld der Landesliga mitspielen könnten.“

Einen möglichen Aufstieg würde die Spielvereinigung natürlich annehmen. „aber wir sind weit davon entfernt, dass ein Aufstieg ein Muss ist“, stellt Strütt klar. Er gehe eher davon aus, dass die Mannschaft von Trainer Reiner Wadle in der Bezirksliga bleibt, da sie bisweilen noch zu inkonstant agiere. Bei der 0:4-Niederlage vor knapp zwei Wochen im Spitzenspiel bei der TSG Trippstadt habe das Team etliche klare Chancen vergeben.

Verletzte Offensiv-Asse

Grundsätzlich tut sich die Spielvereinigung in dieser Saison mit dem Toreschießen etwas schwer. Nur Schlusslicht FC Fehrbach (7) und der SV Gundersweiler (19) haben bisher weniger Treffer als die Waldfischbacher (21) erzielt. Das liegt auch daran, dass die Offensivkräfte Dominik Grünnagel (bevorstehende Meniskus-OP) und Sebastian Kuhnhardt (Muskelfaserriss) aktuell ausfallen.

Dafür steht die Defensive des Tabellensechsten umso stabiler. 17 Gegentore bedeuten zusammen mit dem VfR Kaiserslautern den Bestwert in der Bezirksliga. Allzu viel an vordere Plätze denken will Strütt vor dem Spitzenspiel nicht: „In dieser Liga ist alles möglich. Mit zwei Siegen bist du ganz weit vorne, zwei Niederlagen können dich weit nach hinten werfen.“ Die Klasse sei bis auf zwei bereits etwas abgeschlagene Teams sehr ausgeglichen, da könne jeder gegen jeden gewinnen. „Das hängt jeweils von der Tagesform und der gerade vorliegenden personellen Lage ab“, betont Strütt.

LANDES-/BEZIRKSLIGASPIELE

Landesliga: SG Meisenheim/Desloch/Lauschied - SG Eppenbrunn (Samstag, 16 Uhr), FV Ramstein - SV Hermersberg (Samstag, 16.15 Uhr), SF Bundenthal - FC Schmittweiler-Callbach (Samstag, 18 Uhr), SV Hinterweidenthal - TuS Hohenecken (Sonntag, 15 Uhr)

Bezirksliga: SV Battweiler - FC Fehrbach (Sonntag, 15 Uhr), FC Rodalben - SV Gundersweiler, SpVgg Waldfischbach/Burgalben - SG Rockenhausen (beide Sonntag, 15.15 Uhr). rhp

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