Irgendwo in Pirmasens Spontaninterview: Warum Wiesbaden nicht besser als Pirmasens ist
Guten Tag! Erzählen Sie bitte mal was über sich…
Ich heiße Sebastian, bin 44 Jahre alt und wohne und lebe in Wiesbaden. Dort bin ich Berufsschullehrer. Ich habe insgesamt drei Kinder, davon zwei Kinder mit meiner Frau. Wir sind jetzt in den Herbstferien nach Pirmasens gekommen, reisen morgen aber wieder ab.
Wie ist Ihr Eindruck von Pirmasens?
Wir sind zum ersten Mal in Pirmasens. Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass Vieles geboten wird. Das Dynamikum haben wir gesehen und heute werden wir noch wandern gehen.
Wo gehen Sie denn wandern?
Wir laufen die Hexenklamm. Wir sind hier in der Jugendherberge und haben dort einen Flyer entdeckt. Wir sind noch mit einer zweiten Familie da, mit etwas kleineren Kindern. Da sind wir zusammen unterwegs.
Sind Ihnen auch negative Dinge an Pirmasens aufgefallen? Wo könnte man Ihrer Meinung nach etwas verbessern?
Vom Stadtbild her finde ich Pirmasens etwas verwirrend. Man sieht noch den Glanz alter Tage. Man hat allerdings auch das Gefühl, vielerorts könnte mal was an den Immobilien gemacht werden.
Ist das in Wiesbaden auch so? In einer Landeshauptstadt wird wahrscheinlich noch mehr geboten…
... ja, da gibt es auch viele Museen und andere Einrichtungen, die man mit Kindern besuchen kann. Ich würde allerdings nicht sagen, dass es dort besser ist. Wiesbaden droht zu überaltern. Viele Angebote richten sich dementsprechend an Senioren. Was leider komplett ausgestorben ist, ist das Angebot für Teenager bis Anfang/Mitte 20 – Disco, Club oder Gastronomie, die sich an Jüngere richtet. Da kenne ich wirklich nichts. Die müssen immer nach Mainz übern Rhein.