Pirmasens Schwaches Spiel, guter Schiedsrichter

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«HAUENSTEIN.»Der SC Hauenstein hat durch ein 0:1 (0:1) am Donnerstagabend gegen den FSV Offenbach den Einzug ins Viertelfinale des U19-Fußball-Verbandspokals verpasst. Ohne gut zu sein, waren die Offenbacher Regionalliga-A-Junioren auch um dieses eine Tor besser als der gastgebende Verbandsligist.

Bester Akteur auf dem ganz schlechten Rasen im Wasgaustadion war Schiedsrichter Robin Schulze, der jeglichen Ansatz unfairer Spielweise sofort unterband und so dafür sorgte, dass die Partie wohltuend fair blieb. Der von dem Bruchweilerer Florian Müller trainierte Regionalliga-Zwölfte arbeitete über die ganze Partie hinweg gut gegen den Ball und ließ Hauenstein nicht mit einer einzigen herausgespielten Aktion in den Strafraum kommen. Und wenn es eine von zwei spielerisch schwachen U19-Team einmal schaffte, einen konstruktiven, schnellen Angriff mit Gefahrenpotenzial zu kreieren, dann war das der Gast aus Offenbach. Ein Doppelpass von Luca Felix und Yusuf Günay fand nach Abschluss von Günay aus 16 Metern in SCH-Keeper Til Scherthan einen damit wenig geforderten Abnehmer (25.). Da spielerisch nicht viel lief, versuchten es beide Teams – der Sportclub mehr als die Gäste – mit langen Bällen. Während diese die FSV-Abwehr vor keine Probleme stellten, zeigte sich die SCH-Defensive hier allzu oft anfällig. So auch beim Siegtor: Jan Löffelmann schlug den Ball von der Mittellinie in den SCH-Strafraum, Günay lief von rechts außen in den Rücken der Hauensteiner Abwehr und verlängerte aus fünf Metern mit dem Kopf ins lange Eck – 0:1 (35.). „Was für ein blödes Tor!“, entfuhr es SCH-Trainer Kai Schacker. Weder der mitgelaufene Dennis Micek noch der auf der Linie verharrende Keeper Scherthan griffen ein. Beinahe vor der Pause noch das 0:2, als Felix Alexander Port im Strafraum ausspielte und aus acht Metern abzog, doch Scherthan rettete per Fußabwehr. „Wir hauen die noch weg“, sagte Luca Wick selbstbewusst beim Gang aus der Kabine. Aber es blieb beim Wollen. Das 0:2 lag auch jetzt eher in der Luft als das 1:1. Kopfbälle von Löffelmann (71.) und Philipp Schäfer (81.) verfehlten nur knapp ihr Ziel, ein Freistoß von Valentin Lechner klatschte an den Pfosten (84.), und als sich der SCH hinten völlig entblößte und auch noch Keeper Scherthan in den Angriff beorderte, während Wick den Libero mimte, war für den FSV gleich dreimal die Chance da, die Partie mit einem Schuss aus 35 Metern ins verwaiste Tor zu entscheiden, doch fehlte es da an Mut und Übersicht. „Kein Vorwurf an meine Mannschaft. Sie hat alles gegeben. Aber wir haben nicht eine richtige Torchance zustandegebracht. Offenbach hat verdient gewonnen“, sagte SCH-Trainer Schacker und gratulierte FSV-Coach Müller, der gar nicht mit dem Spiel seiner Elf einverstanden war. „Die Jungs können bei weitem mehr als das, was sie hier abgeliefert haben.“ So spielten sie SC Hauenstein: Scherthan - Funk (65. Lieblang), Port, Jung, Micek - Bach (46. Schneider), Mayer - Scherer (57. Kempf) - Schönborn (72. Veith), Hunsicker - Wick Tor: 0:1 Günay (35.) - Gelbe Karte: - Yüksel - Beste Spieler: Port, Mayer - Kartheuser, Löffelmann, Pfirrmann - Zuschauer: 60 - Schiedsrichter: Schulze (Ohmbach).

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